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Archiv für die Kategorie: 5G

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Wasen-Fazit: Doppelt so viel Datenverkehr wie 2019

15. Oktober 2022/in 5G, Mobilfunk, Netz, Regional, Verbraucher/von m2cs
  • Nach zwei Jahren Corona-Pause: Besucher teilten mehr Fotos & Videos als jemals zuvor
  • Die Fest-Besucher telefonierten deutlich weniger als bei vergangenen Veranstaltungen
  • 40 Antennen an 12 Standorten sorgten für stabile und schnelle Datenübertragung
  • Rekordwert am Samstag: 300 Gigabyte Daten fließen innerhalb nur einer Stunde

Nach zwei Jahren Pause kamen rund 3 Millionen Besucher beim Cannstatter Volksfest zusammen, um gemeinsam bei Bier und Brezeln zu feiern. Mehr denn je wurden die Eindrücke vom Fest in diesem Jahr in Form von Fotos, Videos, Nachrichten und Statusmeldungen mit Freunden und Familie geteilt. So verdoppelten sich die Datenmengen, die über das Vodafone-Netz übertragen wurden auf rund 47 Terabyte. Beim letzten Cannstatter Wasen 2019 waren es noch „nur“ rund 20 Terabyte, die durch das Mobilfunknetz flossen. Anders sah es bei Telefonaten aus: Hier gingen durch die zunehmende Nutzung von Messenger-Sprachdiensten die Gesprächsminuten um 15 Prozent auf 850.000 Minuten im Vergleich zu 2019 zurück.

100 Gigabyte

in 5G wurden am Samstag innerhalb von einer Stunde übertragen.

Je nach Tageszeit variierte das Datenaufkommen auf dem Wasen: Einen Höhepunkt erreichte die übertragene Datenmenge meistens zwischen 16 und 18 Uhr. Zu dieser Tageszeit teilten die Wasen-Besucher besonders häufig Fotos und Videos vom Festgeschehen über ihr Smartphone in den sozialen Medien. In den Morgenstunden und auch zum späteren Abend war es dagegen etwas ruhiger im Netz. Die meisten Daten während des Cannstatter Volksfestes wurden am letzten Fest-Samstag übertragen: Allein an diesem Tag flossen 4,6 Terabyte Daten durch das Netz. Ab 18 Uhr wurden am Samstag sogar innerhalb von nur einer Stunde 300 Gigabyte Daten übertragen – davon 100 Gigabyte in 5G.

Tanja Richter ist Technik-Chefin von Vodafone Deutschland

 „5G, der anhaltende Trend für soziale Medien, die zunehmend auf bewegte Bilder ausgelegt sind, und immer mehr junge Besucher sorgten für einen neuen Datenrekord beim Cannstatter Volksfest. Die gestiegene Datenmenge ist vor allem auf hochauflösende Videos zurückzuführen, die über Instagram, TikTok und andere Social-Media-Kanäle geteilt und aufgerufen werden. 5G mit seinen hohen Bandbreiten hilft, die steigenden Datenmassen schneller, energieeffizienter und stabiler zu übermitteln als bisherige Mobilfunk-Technologien – auch wenn zeitgleich, wie beim Cannstatter Volksfest, viele tausende Besucher mit ihren Smartphones im Netz unterwegs sind“, erklärt Tanja Richter, Technik-Chefin bei Vodafone Deutschland.

Wasen-Besucher führten weniger Telefonate

Bei der Auswertung der Telefongespräche auf dem Wasen zeichnet sich hingegen ein Rückgang ab: Während die Kommunikation in den sozialen Medien, bei Messengern und Co. erheblich zugenommen hat, telefonierten die Wasen-Besucher mit 850.000 Minuten, gemessen an der Länge der Telefonate, rund 15 Prozent weniger als 2019. Insgesamt wurden rund 900.000 Anrufe getätigt. Die Dauer eines Telefonats belief sich im Durchschnitt auf ca. 1 Minute – und war damit deutlich schneller vorbei als das durchschnittliche Telefonat in Deutschland, das etwa 2:50 Min andauert.

5G-Premiere auf der Cannstatter Wasen
5G-Premiere auf der Cannstatter Wasen
5G-Premiere auf der Cannstatter Wasen
5G-Premiere auf der Cannstatter Wasen

Der Beitrag Wasen-Fazit: Doppelt so viel Datenverkehr wie 2019 erschien zuerst auf Vodafone Newsroom.

https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png 0 0 m2cs https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png m2cs2022-10-15 18:45:112022-10-15 18:45:11Wasen-Fazit: Doppelt so viel Datenverkehr wie 2019

Wiesn-Besucher nutzten im Schnitt doppelt so viele Daten wie 2019

15. Oktober 2022/in 5G, Mobilfunk, Netz, Regional, Verbraucher/von m2cs
  • Trotz Besucher-Rückgang: 70 Prozent mehr Daten als beim letzten Oktoberfest
  • Zwischen 16 und 18 Uhr surften Wiesn-Besucher am meisten
  • Deutlich weniger und kürzere Telefonate
  • 90 Antennen an 21 Standorten sorgten für stabile und schnelle Datenübertragung

Nach drei Jahren Pause hieß es endlich wieder „O‘zapft is!“ beim Münchener Oktoberfest. Auch in diesem Jahr war das beliebte Volksfest trotz des schlechten Wetters wieder gut besucht, wenn auch nicht so stark wie beim letzten Mal: Die Besucherzahlen gingen im Vergleich zum letzten Oktoberfest 2019 von 6,3 Mio. auf 5,7 Mio. Besucher zurück. Nichtsdestotrotz flossen neben zahlreichen Maß Wiesn-Bier diesmal wieder große Datenmengen – und zwar mehr als je zuvor. Das übertragene Datenvolumen stieg um 70 Prozent auf rund 120 Terabyte. Beim vergangenen Oktoberfest 2019 waren es noch 70 Terabyte, die übertragen wurden. Treiber waren unter anderem Selfies, Livestreams, Stories und Videos, die mit Freunden und Familie geteilt wurden.

10 Terabyte

wurden am zweiten Wiesn-Samstag übertragen. Das sind die meisten Daten während des Oktoberfestes.

In diesem Jahr nutzte jeder Wiesn-Besucher mit seinem Smartphone im Durchschnitt etwa doppelt so viele Daten wie noch 2019. Dabei variierte das Datenaufkommen auf der Wiesn im Tagesverlauf: Die meisten Daten wurden immer zwischen 16 und 18 Uhr transportiert. Zu dieser Tageszeit griffen die Wiesn-Besucher am häufigsten zum Smartphone, um Live-Eindrücke aus den Festzelten und von den Fahrgeschäften in den sozialen Medien zu teilen. Morgens und auch zum späteren Abend war es dagegen etwas ruhiger im Netz. Mit 10 Terabyte wurden am zweiten Wiesn-Samstag (Italiener-Wochenende) die meisten Daten während des Oktoberfestes übertragen. Zum Vergleich: Mit dieser Datenmenge könnte man etwa 100 Tage am Stück ununterbrochen hochauflösende Filme in 4K-Qualität streamen.

Tanja Richter ist Technik-Chefin von Vodafone Deutschland

 „5G, der ungebrochene Trend für soziale Medien und die Tatsache, dass immer mehr junge Menschen das Oktoberfest besuchen, sorgten für einen neuen Wiesn-Datenrekord. Die Menschen teilten bei Instagram, WhatsApp und Co. in diesem Jahr immer häufiger nicht nur Fotos, sondern auch hochauflösende Videos direkt aus den Festzelten mit Freunden und Followern. Jüngere Social Media-Plattformen sind zunehmend vor allem auf bewegte Bilder ausgelegt. 5G mit seinen hohen Bandbreiten hilft, die steigenden Datenmassen schneller, energieeffizienter und stabiler zu übermitteln als bisherige Mobilfunk-Technologien – auch wenn zeitgleich, wie beim Oktoberfest, viele tausende Besucher mit ihren Smartphones im Netz unterwegs sind“, erklärt Tanja Richter, Technik Chefin bei Vodafone Deutschland.

Wiesn-Besucher telefonieren weniger

Während die Kommunikation in den sozialen Medien, bei Messengern und Co. erheblich zugenommen hat, telefonierten die Wiesn-Besucher mit 35.000 Stunden, gemessen an der Länge der Telefonate, rund 20 Prozent weniger als 2019. Insgesamt wurden 1 Mio. Anrufe getätigt. Ein solches Wiesn-Telefonat dauerte im Durchschnitt ca. 2 Minuten – und war damit deutlich kürzer als das durchschnittliche Telefonat in Deutschland, das etwa 2:50 Min andauert.

Herausfordernde Vorausplanung

Vodafone hatte im Vorfeld des Oktoberfestes insgesamt 90 Antennen an 21 Mobilfunkstandorten aufgebaut. Darunter auch 13 5G-fähige Standorte. Die Planung dafür hatte bereits weit im Voraus im März begonnen. Auch aus logistischer Sicht erwies sich das Oktoberfest wieder als Aufgabe, die eine intensive Vorausplanung erforderte: Die Stationen, die außerhalb Münchens gelagert werden, wurden mit mehreren Transportern zu den Theresienwiesen befördert. Auch vor Ort galt es, zahlreiche Abläufe zu koordinieren: Die Netztechniker bauten Zelte auf, richteten Stände her und verlegten Leitungen.

90 Antennen

an 21 Mobilfunkstandorten wurden von Vodafone im Vorfeld des Oktoberfestes aufgebaut.

Der Beitrag Wiesn-Besucher nutzten im Schnitt doppelt so viele Daten wie 2019 erschien zuerst auf Vodafone Newsroom.

https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png 0 0 m2cs https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png m2cs2022-10-15 18:45:082022-10-15 18:45:08Wiesn-Besucher nutzten im Schnitt doppelt so viele Daten wie 2019

Wachsende Umsätze in Mobilfunk und Festnetz

11. Februar 2022/in 5G, Digitales Arbeiten, Finanzen, Glasfaser, Infrastruktur, Wirtschaft/von m2cs
  • Ein Plus von 1,1% auf 2,9 Mrd. Euro beim Gesamt Service-Umsatz
  • Service-Umsatz im Mobilfunk steigt organisch um 1,7%, im Festnetz um 0,7%
  • 70.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden – mit über 62,3 Mio. die meisten SIM-Karten im Netz
  • Weiterhin starke Nachfrage nach Kabel-Glasfasernetz: +19.000 Kunden
  • 5G für mehr als die Hälfte der Bevölkerung: Netz wächst doppelt so schnell wie geplant

Mobile-Office, digitalisierte Produktionsabläufe, Big Data in der Cloud – als Digitalisierungskonzern treibt Vodafone auch im dritten Jahr der Corona-Krise die Vernetzung des Landes voran. Der wachsende Bedarf an Vernetzung zeigt sich auch in den Finanzzahlen. Die Umsätze der Düsseldorfer steigen: Im 3. Quartal 2021/22 klettert der Gesamt Service-Umsatz um 1,1% auf 2,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gestützt wird der Wachstumskurs durch den steigenden Beitrag des Geschäftskunden-Segments: Immer mehr Privat-Unternehmen und auch die öffentliche Hand setzen auf die leistungsstarken Vodafone-Netze. Im Mobilfunk-Segment steigt der Umsatz um 1,7%, im Festnetz um 0,7%. 70.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden entscheiden sich für Vodafone. Einen Kabel-Glasfasertarif wählen 19.000 Neukunden. Sie gehören jetzt zu den über 8 Millionen Haushalten, die in Deutschlands größtem Gigabit-Netz surfen.

Alle Kennzahlen zum 3. Quartal 2021/22 gibt es auch hier in der Übersicht.

Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group.

„Ob Mensch oder Maschine, alles vernetzt sich. Auch im dritten Jahr der Pandemie ist der Trend ungebrochen. Mit Deutschlands modernstem 5G-Netz und dem größten Gigabit-Netz des Landes bieten wir im Mobilfunk- und Festnetz dafür beste Voraussetzungen. Das zeigt sich auch an unserem stabilen Umsatzwachstum von 1,1% im dritten Quartal. Dabei ist Geschwindigkeit entscheidend: Immer mehr Kunden entscheiden sich für einen superschnellen Gigabit-Tarif. Zeitgleich beschleunigen wir den Netzausbau. Unser Kabel-Glasfasernetz erreicht fast Zweidrittel der Bevölkerung mit Gigabit-Geschwindigkeit – und wir bauen weiter. In unserem Mobilfunk-Netz kann bereits über die Hälfte mit 5G surfen. Nie ist ein Netz schneller gewachsen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.




Kabel-Glasfasernetz: Gigabit-Tarif bei Neukunden beliebt

Der Umsatz im Festnetz-Segment steigt um 0,7% auf 1,6 Milliarden Euro. Die gigabitschnellen Kabel-Glasfasernetze treiben das Wachstum: 19.000 Neukunden kommen im 3. Quartal hinzu. Über 60% davon entscheiden sich für einen Tarif mit einer Geschwindigkeit von 250 Mbit/s oder mehr. Über 40% nehmen sogar den Top-Speed-Tarif mit Gigabit-Geschwindigkeit. Insgesamt surfen mit rund 1,3 Millionen Gigabit-Tarifkunden in keinem Netz mehr Menschen in Gigabit-Geschwindigkeit.

Zeitgleich treibt Vodafone den Netzausbau voran: Im 3. Quartal 2021/22 zählt das größte Gigabit-Netz Deutschlands rund 23,7 Millionen Anschlüsse. Damit bietet Vodafone rund neun Mal so viele gigabitfähige Anschlüsse wie der stärkste Wettbewerber. In Kürze werden rund zwei Drittel aller Gigabit-Anschlüsse in Deutschland von Vodafone kommen.

5G für mehr als die Hälfte der Bevölkerung: Echtzeit-Netz wächst doppelt so schnell wie geplant

Um 1,7% auf 1,3 Milliarden Euro steigt der Service-Umsatz im Mobilfunk-Geschäft. 70.000 Neukunden entscheiden sich für einen Vodafone-Mobilfunkvertrag.

Auch beim Netzausbau im Mobilfunk drückt Vodafone aufs Tempo: Das 5G-Netz wächst schneller als alle anderen Mobilfunk-Netze zuvor und doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. 5G von Vodafone erreicht rund 45 Millionen Menschen in Deutschland – in der Stadt und auf dem Land. Und das schon vielerorts dank der modernen Standalone-Technologie nicht nur mit hohen Bandbreiten, sondern auch mit Reaktionszeiten, die so schnell sind wie das menschliche Nervensystem. Bis 2023 wird Vodafone mehr als 60 Millionen Menschen mit 5G zuhause erreichen. Für alle Nutzer ist dann auch direkt die moderne 5G-Standalone-Variante verfügbar, also ein 5G-Netz mit allen Vorteilen.

5G von Vodafone

erreicht rund 45 Millionen Menschen in Deutschland – in der Stadt und auf dem Land. Bis 2023 werden es mehr als 60 Millionen sein.

Anzahl an SIM-Karten wächst um mehr als 400.000: Keiner hat mehr SIM-Karten im Netz

Um mehr als 400.000 auf über 62,3 Millionen wächst die Anzahl an SIM-Karten im Vodafone-Netz. Damit haben die Düsseldorfer landesweit mit Abstand die meisten SIM-Karten im Netz. Insbesondere der Zukunftsmarkt der IoT-Anwendungen treibt das starke Wachstum. Das dafür ausgelegte Narrowband-IoT Maschinennetz von Vodafone funkt bereits auf 97% der Fläche von Deutschland.

Alle Kennzahlen zum 3. Quartal 2021/22 gibt es auch hier in der Übersicht.

Der Beitrag Wachsende Umsätze in Mobilfunk und Festnetz erschien zuerst auf Vodafone Newsroom.

https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png 0 0 m2cs https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png m2cs2022-02-11 03:15:082022-02-11 03:15:08Wachsende Umsätze in Mobilfunk und Festnetz

5G-Mobilfunk für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

11. Februar 2022/in 5G, Digitales Leben, Digitalisierung, Gesundheit, Infrastruktur, Innovation, Kooperation, Netz, Regional, Zukunft/von m2cs

Im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) werden medizinische Daten ab sofort genauso schnell übertragen, wie das menschliche Nervensystem reagieren kann. Denn auf dem Campus Kiel funkt ab sofort die modernste Mobilfunk-Technik. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Jens Scholz hat hier gemeinsam mit Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter die ersten 5G-Antennen in Betrieb genommen. Die 5G-Antennen unterstützen die modernste in Europa verfügbare Technik ‚5G-Standalone‘ – also das vollwertige 5G. Noch in diesem Jahr wollen die Partner die zukunftsweisende Technologie auch auf dem Campus Lübeck aktivieren, um konkrete Anwendungen für die Krankenversorgung zu ermitteln und zu erproben. Mediziner und Forschende können so künftig nicht nur zwischen den beiden Standorten, sondern auch mit Patienten zuhause, mit externen Praxen, Kliniken und Rettungsdiensten effektiver in der Patientenversorgung zusammenarbeiten, weil riesige Datenströme mit 5G in Echtzeit transportiert werden.

Digitalisierung kann Leben retten. Wir bringen unser 5G Echtzeit-Netz ins Krankenhaus, um Patienten und Ärzte mit neuen Technologien zu unterstützen.

Hannes AmetsreiterCEO Vodafone Deutschland

Ideenschmiede zum Einsatz von 5G

Parallel startet am UKSH ein Ideenwettbewerb zur neuen 5G-Technik und eine Erprobung konkreter Anwendungen unter Labor-Bedingungen. In der UKSH-Ideenschmiede ‚ADRENALIN@UKSH‘ können Experten aus allen Disziplinen und Berufsgruppen Projekte einbringen und die Nutzung der zukunftsweisenden Netz-Architektur mitgestalten. Ziel ist, die Krankenversorgung entscheidend zu verbessern. Dabei geht es beispielsweise um die Steuerung von Medizintechnik, die komplexe Operationsverfahren besser und schneller beherrschbar macht, um die präzisere Erkennung von Auffälligkeiten in Befunden und um die Erleichterung der Interaktion mit Patienten.

Smart Health: Ein Herz-Chirurg des UKSH hat während einer Hybrid-OP einen künstlichen Bypass in der Hand.

Fernuntersuchungen, KI & Internet of Medical Things

Patientinnen und Patienten im UKSH sollen künftig beispielsweise von Fernuntersuchungen, digitalen Sprechstunden, medizintechnischer Sensorik im Internet der Dinge (Internet of Medical Things) oder von Künstlicher Intelligenz in der Diagnostik profitieren. Im Operationssaal kann 5G genutzt werden, um die umfangreiche Medizintechnik, die bislang kabelverbunden war, kabellos zu vernetzen. So lassen sich Daten, die von medizinischen Geräten erfasst werden, in Echtzeit übermitteln. Parallel dazu werden die Voraussetzungen zur flächendeckenden Nutzung von 5G im Krankenhaus evaluiert.

Neue Medizinische Geräte übertragen Daten ganz ohne Kabel

So werden Mobilfunk-Daten verarbeitet: Cloud Computing vs. Multi Access Edge Computing (MEC).

Die 5G-Aktivierung im UKSH ist somit auch der Startschuss für die Entwicklung einer neuen Generation medizinischer Geräte. Diese werden zukünftig weitestgehend vernetzt sein, um extrem große Datensätze verzögerungsfrei zu übertragen, damit diese in winzigen Rechenzentren direkt am Rande des Mobilfunk-Netzes verarbeitet werden können (sogenanntes Multi Access Edge Computing). Auf diese Weise kann datenintensive Technologie zum Einsatz kommen, für die bislang die Rechenpower in den medizinischen Endgeräten nicht ausreicht.

CT-Bilder werden zu hochauflösenden Hologrammen

Eine Technologie, die die Partner im Klinik-Alltag erproben wollen, ist die sogenannte Augmented Reality. Dabei wird die Realität um digitale Zusatzinformationen erweitert. So wird beispielsweise die Arbeit mit hochauflösenden Hologrammen möglich. CT-Bilder werden so zu 3D-Modellen mit mehreren Milliarden Gitterpunkten zusammengefügt. Mit speziellen Augmented Reality-Brillen können sich Mediziner aus verschiedenen Standorten zusammenschalten, um gemeinsam an den hochauflösenden Hologrammen zu arbeiten und Organstrukturen bis ins kleinste Detail zu analysieren. Mediziner können die Befunde im virtuellen medizinischen Netzwerk gemeinsam noch detaillierter auswerten, um beispielsweise Tumoren und deren Strukturen noch besser erkennen und zielgerichteter operieren zu können. Mit derselben Technologie können Studierende noch besser auf ihre Arbeit im Krankenhaus vorbereitet werden – indem sie in der erweiterten Realität von den besten Ärztinnen und Ärzten beider Standorte lernen.

Smart Health: Virtuelle Zusatz-Informationen aus der Mixed Reality im Gesundheitswesen.

Digitalisierung kann Leben retten

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter mit Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH beim Start des 5G-Mobilfunk für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

„Digitalisierung kann Leben retten“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir bringen unser Echtzeit-Netz direkt ins Krankenhaus, um Patienten und Ärzte mit neuen Technologien zu unterstützen. Augmented Reality und das Internet der Dinge können helfen lebenswichtige Informationen zu erheben und in Echtzeit zu übermitteln, um sie gezielt auszuwerten und Maßnahmen zu ergreifen.“

Zukunftsfähige Netzwerk-Architektur

„Tempo in der Medizin ist Sicherheit für Patienten – und 5G ist der Beschleuniger  von Prozessen für die Krankenversorgung“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. „Das UKSH ist längst aus dem digitalen Dornröschenschlaf erwacht und baut jetzt die Zukunftsfähigkeit seiner Netzwerk-Architektur aus.“ Dass mit der Entwicklung neuer Mobilfunk-Technologien auch Sorgen einher gehen, sei verständlich und die Forschung zu möglichen Kontra-Indikationen notwendig. Allerdings gelte es, die Vorteile für Patientinnen und Patienten im Fokus zu halten. Anders als bei der Erfindung des iPhones in 2007 warne heute keiner mehr vor der Nutzung von Tablets oder Smartphones im Operationssaal. Insbesondere die Patienten profitieren von der Digitalisierung des Gesundheitssystems.

5G-Standalone: Das modernste Netz in Europa

So funkt 5G: Das können 5G-Standalone und 5G-Non-Standalone.

Zum Start haben die Digitalpartner die ersten beiden Innen-Antennen mit der modernen 5G-Standalone-Technologie in Kiel aktiviert. Die Antennen ermöglichen Bandbreiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde. Zudem werden Daten mit Latenzzeiten von zehn Millisekunden verzögerungsfrei übertragen. Denn bei 5G-Standalone handelt es sich nicht nur um ein Upgrade der bestehenden LTE-Technik, sondern um eine komplett eigenständige 5G-Infrastruktur. Anders als beim Standard 5G-Non-Standalone (die beide noch auf der 4G-Grundlage arbeiten) bedarf es bei der 5G Standalone-Lösung einer komplett eigenständigen 5G-Infrastruktur um einen Echtzeit-Datenaustausch für extrem viele Menschen und Medizintechnik zeitgleich zu ermöglichen. Vodafone ist der einzige Anbieter in Europa, der bereits großflächig auf diese vollständige 5G-Technik setzt.

5G-Ausbau in Schleswig-Holstein schreitet voran

Im gesamten Bundesland Schleswig-Holstein hat Vodafone beim 5G-Ausbau einen Gang höher geschaltet. Mehr als 1.000 öffentliche 5G-Antennen an rund 350 Standorten hat der Digitalisierungskonzern aktiviert. Bis zum Sommer gehen mit 75 Baumaßnahmen rund 200 weitere 5G-Antennen ans Netz.

Regionaler Netzausbau

Infografiken zum Netzausbau der einzelnen Bundesländer

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Der Beitrag 5G-Mobilfunk für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein erschien zuerst auf Vodafone Newsroom.

https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png 0 0 m2cs https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png m2cs2022-02-11 03:15:072022-02-11 03:15:075G-Mobilfunk für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Vodafone mit 1 Million Gigabit-Kunden und starken Wachstumszahlen

21. Mai 2021/in 5G, Digitalisierung, Finanzen, Unternehmen, Wirtschaft/von m2cs
  • Gesamt Service-Umsatz steigt um 7,7% auf 11,5 Milliarden Euro
  • Service-Umsätze wachsen organisch: Gesamt +0,5%, Festnetz +1,4%, -0,7% Mobilfunk
  • EBITDA wächst durch Unitymedia-Kauf um 11,0%, organisch um 1,8% auf 5,6 Milliarden Euro
  • Größtes Gigabit-Netz Deutschlands: 22,4 Mio. Haushalte erschlossen
  • Tempo beim 5G-Ausbau: Über 20 Millionen Menschen erreichbar
  • Neukunden-Zuwachs: +301.000 Kabel-Glasfaserkunden & +317.000 Mobilfunk-Vertragskunden

Hohe Bandbreiten, zuverlässige Dienste, rasanter Netzausbau: Vodafone treibt den Digitalisierungsschub im Corona-Krisenjahr. Dabei überzeugen die Düsseldorfer mit starken Wachstumszahlen: Mit dem Unitymedia-Kauf steigt der Gesamt Service-Umsatz im Geschäftsjahr 2020/21 um 7,7% auf 11,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Organisch erhöht sich der Gesamt Service-Umsatz um 0,5%. Das EBITDA wächst durch den Unitymedia-Kauf um 11,0%, organisch um 1,8% auf 5,6 Milliarden Euro. In Deutschlands größtem Gigabit-Netz steigt die Anzahl an Kabel-Glasfaserkunden um 301.000 auf 8,2 Millionen. Im Mobilfunk entscheiden sich 317.000 Kunden für einen Neuvertrag – die Anzahl der Mobilfunk-Vertragskunden liegt damit bei über 19 Millionen. Die SIM-Karten im Vodafone-Netz wachsen um 6,1 Millionen auf mehr als 58 Millionen und festigen damit die Spitzenposition des Digitalisierungskonzerns im Mobilfunk.

Alle Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2020/21 gibt es auch hier in der Übersicht.

Wir sind gut durch das Corona-Jahr gekommen – und werden nach der Pandemie den Digitalisierungsschub im Land nochmals beschleunigen.

Hannes AmetsreiterCEO Vodafone Deutschland

„Die vergangenen zwölf Monate gehen als das Corona-Krisenjahr in die Geschichtsbücher ein. Nie waren schnelle und stabile Netze wichtiger. Und wir haben geliefert: Millionen Menschen konnten dank uns von zuhause aus arbeiten, lernen und mit der Welt in Verbindung bleiben. Hohe Geschwindigkeiten sind dabei weiter im Trend: Mit mittlerweile 1 Million Gigabit-Anschlüssen surfen landesweit die meisten Gigabit-Kunden über unser leistungsstarkes Kabel-Glasfasernetz. Zeitgleich konnten wir mit starken Finanzzahlen unseren Wachstumskurs fortsetzen. Wir sind also gut durch das Corona-Jahr gekommen – und werden nach der Pandemie den Digitalisierungsschub im Land nochmals beschleunigen“, so Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland.

Die meisten Gigabit-Kunden im Land: 1-Million-Marke geknackt

Im Festnetz-Bereich wächst der Service-Umsatz um 1,4% auf 6,46 Milliarden Euro. 301.000 Kunden entscheiden sich für einen superschnellen Kabel-Glasfaseranschluss über Deutschlands größtes Gigabit-Netz. Der Trend zu schnellen Anschlüssen hält an: Fast die Hälfte unserer Kabel-Glasfaserkunden hat einen Anschluss mit 250 Mbit/s oder mehr gewählt. Für den Gigabit-Anschluss haben sich mittlerweile sogar 1 Million Kunden entschieden – damit ist Vodafone mit Abstand Gigabit-Spitzenreiter in Deutschland. 

Mit 22,4 Millionen verfügbaren Gigabit-Anschlüssen ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum ideal. Bis Mitte 2022 soll weit über die Hälfte aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Tempo über das Vodafone-Netz versorgt sein. Zudem verdichtet Vodafone sein Netz, verbaut deutlich mehr Glasfaser und bringt diese näher zu den Haushalten, um dem Bandbreiten-Hunger gerecht zu werden.

Mobilfunk: 5G-Reichweite verzwanzigfacht

Der Service-Umsatz im Mobilfunk sinkt um 0,7% auf 5,06 Milliarden Euro. 317.000 Neukunden entscheiden sich für einen Mobilfunk-Vertrag von Vodafone. Über 19 Millionen Vertragskunden surfen damit im nahezu bundesweit verfügbaren LTE- oder im rasant wachsenden superschnellen 5G-Netz, das bereits für über 20 Millionen Menschen verfügbar ist. Bis Ende 2021 soll 5G von Vodafone für über 30 Millionen Menschen verfügbar sein. Der schnelle Netzausbau kommt zur richtigen Zeit: Das genutzte Datenvolumen stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr im Schnitt um über 30%.

Zusätzlich hat Vodafone als erster Netzbetreiber ‚5G-Standalone‘ freigeschaltet – zum Start an allen rund 1.000 Antennen im 3,5 Gigahertz-Bereich in 170 Städten und Gemeinden. Die neue Mobilfunk-Generation 5G funkt damit erstmals völlig unabhängig von der Vorgänger-Technologie LTE. Als erster Anbieter in Europa öffnet Vodafone das 5G Standalone-Netz live für Privat- und Business-Kunden. Damit ebnet der Digitalisierungskonzern den Weg für den Datenaustausch in Echtzeit und für die Technologie Network Slicing – also dem Bereitstellen von separaten Netzen mit garantierten Bandbreiten und Latenzzeiten für Spezial-Anwendungen wie Autonomes Fahren, Industrie 4.0, die Fernsteuerung von Zügen und Luftschiffen und Augmented Reality. 

5G-Standalone Start

Vodafone startet mit einem 5G Kern-Netz

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Flächendeckend smarte Vernetzung: Mehr SIM-Karten als jeder andere im Netz

Hohe Netzabdeckung und das passende Netz für jede Anwendung: Dank diesen Voraussetzungen wächst die Anzahl von SIM-Karten im Vodafone-Netz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,1 Millionen – vor allem getrieben durch Anwendungen im Zukunftsmarkt IoT. Damit funken über 58 Millionen SIM-Karten im Netz – keiner in Deutschland verbindet mehr Menschen und Dinge als Vodafone.

Mehr als 58 Millionen

SIM-Karten funken im Vodafone-Netz.

Alle Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2020/21 gibt es auch hier in der Übersicht.

Der Beitrag Vodafone mit 1 Million Gigabit-Kunden und starken Wachstumszahlen erschien zuerst auf Vodafone Newsroom.

https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png 0 0 m2cs https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png m2cs2021-05-21 21:53:112021-05-21 21:53:11Vodafone mit 1 Million Gigabit-Kunden und starken Wachstumszahlen

5G-Schub für Deutschland

18. Februar 2021/in 5G, Digitalisierung, Infrastruktur, Mobilfunk, Netz, Netzausbau, Pionier, Produkt, Tarif, Verbraucher, Wirtschaft/von m2cs

Heute gibt’s einen weiteren 5G-Schub. An rund 800 Standorten quer durch die gesamte Republik schalten Vodafone-Techniker mit einem Schlag mehr als 2.200 Antennen für das neue Mobilfunk-Netz live. In mehr als 300 Städten und Gemeinden haben die Düsseldorfer Netz-Experten in den vergangenen Wochen Mobilfunk-Masten für die neue Technik vorbereitet. Heute bringen sie die 5G-Stationen ans Netz. In den Ruhrgebiets-Großstädten Duisburg, Essen und Mülheim an der Ruhr. In Städten wie Göttingen und Glauchau. Und in ländlichen Gemeinden wie Ohmberg oder Wahlheim. Mit der 5G-Freischaltung an zahlreichen Orten in Deutschland ist das schnelle Netz jetzt für mehr als 20 Millionen Menschen dort verfügbar, wo sie wohnen und ihren Alltag verbringen. Damit erreicht der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern sein ursprüngliches Ausbauziel fast ein Jahr früher als geplant.

Deutschland belegt bei 5G mittlerweile einen Spitzenplatz in Europa und unser Netz wächst weiter.

Hannes AmetsreiterCEO Vodafone Deutschland

„Wir liegen bei 5G über Plan“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Trotz der schwierigen Startbedingungen geben wir beim Ausbau richtig Gas. Deutschland belegt bei 5G mittlerweile einen Spitzenplatz in Europa und unser Netz wächst weiter.“

2019 hatte Vodafone das erste 5G-Netz in Deutschland aktiviert, mit dem Ziel bis Ende 2020 10 Millionen und bis Ende 2021 20 Millionen Menschen mit 5G zu versorgen. Beide Zielmarken sind schon jetzt erfüllt und so kündigt der Düsseldorfer Netzbetreiber jetzt neue ambitionierte Pläne an: „Bis zum Jahresende bringen wir 5G für mehr als 30 Millionen Menschen und viele Unternehmen in Deutschland“, so Ametsreiter.

Technik-Mix für den optimalen 5G-Ausbau

Insgesamt sind nun mehr als 7.000 5G-Antennen an fast 2.500 Standorten im Vodafone-Netz freigeschaltet. Als einziger Netzbetreiber in Deutschland nutzt Vodafone dafür 5G-Technik aus allen drei Frequenz-Bereichen: Der Telekommunikationskonzern baut 5G mit Frequenzen im High-Band, im Mid-Band und im Low-Band. Diese Frequenzen unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften und kommen für unterschiedliche Anwendungszwecke zum Einsatz. „5G braucht einen Mix aus Bandbreite und Reichweite“, so Ametsreiter.

Technik-Mix für 5G

Alle Infos zu den drei Frequenz-Bändern beim Netzausbau.

Mehr erfahren

5G im High-Band: Gigabit-Bandbreite an hochfrequentierten Orten

Mobilfunk ist ein sogenanntes Shared Medium. Menschen, die sich in der selben Umgebung bewegen, teilen sich also die vorhandene Bandbreite untereinander auf. An Orten, wo auf kleinem Raum, unter normalen Umständen besonders viele Menschen zeitgleich ihre Smartphones benutzen, werden deshalb hohe Bandbreiten gebraucht. Ein Vergleich zur Erklärung: Wenn viele Menschen Hunger haben, dann braucht es einen großen Kuchen, damit alle ein ausreichend großes Stück essen können, um satt zu werden. Wenn nur eine Person Hunger hat, reicht dagegen eine kleine Torte aus, um den Hunger zu stillen. Im High-Band bringt 5G genau diese extrem hohen Bandbreiten. Schon heute machen mehr als 1.000 5G-Antennen von Vodafone jeweils in der Umgebung von etwa einem Kilometer Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde möglich. Diese Art der 5G-Antennen kommt in Industriehallen und an besonders stark frequentierten Orten zum Einsatz: zum Beispiel an Bahnhöfen oder in Bundesliga-Stadien.

5G im High-Band

bringt extrem hohe Bandbreiten für Industriehallen oder Orte mit vielen Menschen wie Bahnhöfe und Stadien.

5G im Low-Band: Schnelles Netz für besonders große Flächen

Wegen der vergleichsweise kleinen Reichweite wäre der Ausbau von 5G ausschließlich mit Frequenzen aus dem Highband quasi nicht möglich. Um 5G nicht nur in Großstädte, sondern auch aufs Land zu bringen, setzt Vodafone als einziger Netzbetreiber auch Frequenzen aus dem Low-Band ein. Ihr Vorteil: Sie versorgen besonders große Flächen von bis zu acht Kilometern mit 5G und bringen das schnelle Netz mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde und sehr guter Signalstärke in die Häuser hinein. Vor allem für Home Office und Home Schooling ist das wichtig. Zudem kommen in städtischen Wohngebieten Frequenzen aus dem Mid-Band zum Einsatz. Sie schaffen bis zu 500 Megabit pro Sekunde und versorgen jeweils eine Fläche von etwa 3 Kilometern mit Netz.

Technik-Mix für 5G: Vor- und Nachteile der 5G-Frequenzbereiche

Immer mehr 5G-Smartphones und das erste 5G-Tablet verfügbar

Die Zahl der 5G-Smartphones bei Vodafone wächst.

Mit dem Netz wächst auch die Zahl der 5G-Smartphones. In den vergangenen Monaten war jedes zweite Smartphone, das Vodafone-Kunden gekauft haben, ein 5G-Smartphone. Insgesamt sind bei Vodafone mehr als 25 Smartphones verfügbar, die die neue Mobilfunk-Technik unterstützen. Vom günstigen Einsteiger-Modell HUAWEI P40 lite 5G (249,90 Euro) bis zu den Top-Smartphones von Apple, Samsung und Co. Jüngst wurde die Reihe der 5G-Smartphones unter anderem von der neuen Samsung Galaxy S21 Familie, Samsung Galaxy S21, Samsung Galaxy S21+ und Samsung Galaxy S21 Ultra ergänzt. Zudem gibt es den Mobilfunk-Router GigaCube 5G, der in Kombination mit dem neuen Netz zuhause als schneller Ersatz für langsames DSL dient. Erstmals funkt nun auch ein Tablet im 5G-Netz in Deutschland. Das Samsung Galaxy Tab S7+ 5G ist das erste Tablet, mit dem Kunden zuhause und unterwegs im schnellen 5G-Netz surfen können. Es ist seit Januar 2021 bei Vodafone für einmalig 579,90 Euro im Tarif DataGo L verfügbar.

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Zahlreiche 5G-Projekte in der Industrie gestartet

Neben Privatkunden profitiert vor allem die Industrie von der neuen 5G-Technik. Vodafone hat bereits zahlreiche 5G-Projekte mit Partnern aus der Industrie-, Sport- und TV-Branche gestartet. Gemeinsam mit Sky hat Vodafone erstmals 5G für die Liveübertragung in der Fußball-Bundesliga eingesetzt. Das befreit die Kamera vom Kabel und bringt ganz neue Perspektiven auf die TV-Bildschirme. Zusammen mit der DFL hat Vodafone eine Echtzeit-App für Fußball-Fans entwickelt. Sie vereint Emotionen aus dem Stadion mit Informationen aus der digitalen Welt. Airbus hat ein Luftschiff über 5G aus der Ferne gesteuert. Total hat die ersten 5G-Tankstellen in Betrieb genommen. Lufthansa Technik hat mit Vodafone ein Campus-Netz im Flugzeug-Hangar in Hamburg aktiviert. Und in Aachen hat Vodafone das erste eigenständige 5G-Netz in der Automobil-Produktion an den Start gebracht.

  • 5G jetzt auch im Ruhrgebiet
  • Netzausbau: Ein neues Modell beschleunigt den 5G-Ausbau in Köln.
  • An einigen Standorten sind im 5G-Netz von Vodafone Gigabit-Geschwindigkeiten möglich.
  • Das neue iPhone 12 jetzt im 5G-Netz von Vodafone.
  • Vodafone-Techniker richten erstmals 5G 700 im ländlichen Raum in der Ortschaft Berge im Hochsauerlandkreis ein.
  • Vodafone baut 5G als Erster in der Fläche aus und bringt die neue Mobilfunk-Technologie jetzt weiter ins Land und tiefer in die Häuser.
  • Eingang zur Hamburger Basis: Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland nutzt Lufthansa Technik ab sofort eigene Funknetzwerke auf Basis des neuesten Mobilfunkstandards 5G.
  • Vodafone und Airbus kooperieren bei 5G.
  • Vodafone und DFL vereinen mit 5G die Emotionen im Stadion mit Informationen aus der digitalen Welt. Beim Bundesligaspiel des VFL Wolfsburg konnten Fans erstmals ihr persönliches TV-Experten Studio auf dem Samsung Galaxy S10 5G erleben.

Der Beitrag 5G-Schub für Deutschland erschien zuerst auf Vodafone Newsroom.

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Mehr Tempo für das Vodafone LTE-Netz

9. Februar 2021/in 5G, B2C, Infrastruktur, Mobilfunk, Netz, Verbraucher/von m2cs
  • Durchschnittsgeschwindigkeit und Kapazität steigen ab sofort durch bundesweite Bandbreiten-Erweiterung
  • Ab Sommer steht im Zuge der 3G-Abschaltung noch mehr Bandbreite für LTE zur Verfügung
  • Stadt Suhl in Thüringen ist Testballon für die bevorstehende 3G-Abschaltung
  • Kristallklare Gesprächsqualität dank Voice over LTE für beste Telefonate

Was für den Laien einfach nur viele große und kleine dicht aneinandergereihte Linien sind, zaubert Vodafones Chef-Netzplaner Guido Weissbrich ein Lächeln ins Gesicht: Die Daten auf seinem Bildschirm, die Auskunft über die Entwicklung und Qualität des LTE-Netzes geben, zeigen ihm, dass alle Messungen im grünen Bereich liegen. „Unser LTE-Netz ist jetzt noch besser – deutschlandweit“, sagt Guido Weissbrich. Der Grund: Vodafone erhöht ab sofort die Bandbreite für LTE deutlich. Vodafone nutzt dafür das bislang für 3G verwendete 2100 MHz Frequenzband und erweitert es um 5 MHz auf jetzt insgesamt 15 MHz. Die Erweiterung gilt für beide Transportwege: den Weg zum Kunden und zurück. Die zusätzliche Bandbreite hatte sich Vodafone bei der Auktionsrunde der Bundesnetzagentur im Sommer 2019 gesichert. Und schon in wenigen Monaten erhöht sich die Durchschnittsgeschwindigkeit im LTE-Netz durch die 3G-Abschaltung nochmals.

Unser LTE-Netz ist jetzt noch besser – deutschlandweit.

Guido WeissbrichChef-Netzplaner

„Wir geben heute in beide Richtungen eine zusätzliche Fahrspur auf unserer LTE-Autobahn frei. Auf der ‚Route LTE2100‘ fließen die Datenpakete nun auf drei statt auf zwei Spuren und damit schneller als bisher zu unseren Kunden und in unser Netz zurück. Besonders in den Spitzenzeiten, wenn alle surfen und telefonieren, merken unsere Kunden das. Im Sommer fügen wir noch eine vierte Spur hinzu und schließen damit die Umstellung von 3G zu LTE ab“, sagt Guido Weissbrich.

Ab Juli 2021: Noch besseres LTE durch 3G-Abschaltung

Wir geben eine zusätzliche Fahrspur auf unserer LTE-Autobahn frei.

Guido WeissbrichChef-Netzplaner

Wenn Vodafone am 30. Juni 2021 das 3G-Netz abschaltet, profitieren Millionen Vodafone-Kunden von einem noch besseren LTE-Netz. Denn der Netzbetreiber nutzt die frei werdenden Kapazitäten für LTE. Durch die ‚vierte Spur‘ auf der ‚Route2100‘ steigt die LTE-Bandbreite im 2100er-Band um weitere 5 MHz auf dann 20 MHz. Im Zuge der Vorbereitungen auf den Stichtag haben Service-Techniker von Vodafone mittlerweile schon 17.000 von insgesamt 18.000 Mobilfunk-Stationen angefahren und die verbaute Systemtechnik für die Abschaltung vorbereitet. Deutschlandweit nutzen nur noch zwei Prozent der Vodafone-Kunden kein LTE-Netz. Der Datenverkehr im 3G-Netz nimmt daher rapide ab: Seit Ankündigung der 3G-Abschaltung im Frühjahr 2020 hat er sich um die Hälfte reduziert und macht nur noch wenig mehr als 2 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs im Vodafone-Mobilfunknetz aus.

Vodafone ermöglicht sanften Wechsel von 3G auf LTE

Vodafone ermöglicht seinen Kunden bis zum Abschaltungszeitpunkt einen sanften Wechsel ins LTE-Netz. Alle 3G-Kunden im Vodafone-Netz erhalten einen mobilen Internetzugang ins wesentlich bessere LTE-Netz. Alte SIM-Karten, die kein LTE unterstützen, tauscht der Netzbetreiber kostenlos. Zudem gibt es für alle, die vom LTE- und 5G-Netz von Vodafone profitieren möchten, spezielle Smartphone-Angebote für 3G. Auch Geschäftskunden, die noch auf UMTS-Hardware setzen, müssen sich keine Sorgen machen – sie werden beim Umstieg ebenso intensiv beraten und betreut wie die Privatkunden.

Update zur 3G-Abschaltung: Vodafones Fahrplan für mehr LTE für alle.

Suhl in Thüringen ist Testgebiet für die 3G-Abschaltung

In Suhl im Süden Thüringens testet Vodafone bereits intensiv das mit der 3G-Bandbreite verbesserte LTE-Netz für die rund 35.000 Einwohner. „Wir haben bislang mit der Abschaltung sehr gute Erfahrungen gesammelt. Im Schnitt messen wir in Suhl im 2100er-Band eine um bis zu 40 Prozent höhere Datenrate. Die Sprachqualität im 2G-Netz ist trotz der gestiegenen Auslastung gleichgeblieben und rund 60 Prozent aller Gespräche werden bereits über die Voice over LTE Technik im LTE-Netz abgewickelt. Nur in wenigen Fällen war ein Smartphone- oder SIM-Karten-Tausch notwendig – den meisten 3G-Kunden, die sich bei uns gemeldet haben, konnten wir durch Änderungen bei den Smartphone-Einstellungen helfen. Viele Kunden haben die LTE-Nutzung im Smartphone zum Beispiel gar nicht aktiviert“, berichtet Guido Weissbrich. Im Frühjahr wird Suhl voraussichtlich die erste Stadt Deutschlands sein, in der Vodafone Mobilfunk-Kunden die gesamte LTE-Bandbreite im 2100er-Band nutzen können.

Vodafone empfiehlt VoLTE-Technologie für Telefonate im LTE-Netz

Zufrieden zeigt sich Vodafones Chef-Netzplaner mit den technischen Erkenntnissen: „Wir gehen zielgerichtet vor und schauen uns vor allem die Sprachqualität und das erhöhte Datenaufkommen im 2G-Netz an.“ Erwartungsgemäß stiegen der Daten- und Sprachverkehr im 2G-Netz während der Testphase deutlich an. Vodafone empfiehlt seinen Kunden daher die Nutzung der Voice over LTE-Technik, die im LTE-Netz Telefonate ermöglicht und eine deutlich bessere Sprachqualität bietet als der GSM-Standard im 2G-Netz. „Die Mehrzahl unserer Kunden in Suhl telefoniert bereits über LTE, das funktioniert sehr gut. Bis Ende Juni schalten wir die Funktion in allen Tarifen und bei unseren Partnern frei“, erläutert Guido Weissbrich.

Das Ziel von Vodafone: Der Anteil der Telefonate im LTE-Netz soll bis zur 3G-Abschaltung weiter deutlich erhöht werden – das sorgt für bessere Sprachqualität bei den Kunden und entlastet das 2G-Netz. Guido Weissbrich betont: „Das 2G-Netz bleibt weiter in Betrieb, keiner muss sich Sorgen machen.“ Anrufe sowie SMS sind also auch weit nach der Abschaltung noch über 2G (=GSM) möglich, ebenso wichtige Funktionen wie eCall, das automatische Notrufsystem im Auto.

Übergreifender LTE-Ausbau geht weiter

In den vergangenen 12 Monaten hat das Unternehmen trotz der Corona-Pandemie mehr als 11.000 LTE-Bauprojekte realisiert, darunter Neubauprojekte sowie Erweiterungen für zusätzliche Netzabdeckung und Netzkapazität. Für die kommenden Monate plant Vodafone weitere 1.700 Baumaßnahmen zur Optimierung des LTE-Netzes. Im Fokus steht auch die Verbesserung der Abdeckung entlang der Verkehrswege, die für den Netzausbau besonders herausfordernd sind.

Vodafone erreicht mit seinem LTE-Netz 98,6 Prozent der Haushalte in Deutschland. Damit können rund 80 Millionen Menschen mit ihren Telefonen im LTE-Netz von Vodafone surfen – mit bis zu zehn Mal höheren Geschwindigkeiten als zum Start, als LTE gerade einmal ein Tempo von 50 Mbit/s bot. Jede Sekunde rauschen 30 Gigabyte Daten durch das Mobilfunknetz von Vodafone. Das sind pro Sekunde so viele Daten, wie sie in 20.000 vollgeschriebene Bücher hineinpassen. Die einzelnen LTE-Stationen transportieren dabei täglich fünf Mal so viele Daten, wie noch vor fünf Jahren. Tendenz steigend.

30 Gigabyte Daten

rauschen jede Sekunde durch das Mobilfunk-Netz von Vodafone.

Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und hat Ende 2020 damit rund 16 Millionen Menschen erreicht. 2021 wird Vodafone 5G für 30 Millionen Menschen ausbauen.

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Vodafone und Nokia zeigen das Netz der nächsten Generation

3. Februar 2021/in 5G, Glasfaser, Infrastruktur, Netz, Zukunft/von m2cs
  • Vodafone und Nokia erreichen beim Test einer neuen Netzwerk-Technologie bis zu 100 Gbit/s
  • Grundlage ist ein flexibles 100 Gbit/s Passive Optical Network (PON)
  • 100 Gbit/s PON: Zehnmal schneller als die heutigen Multi-Gigabit-Netzwerke

Düsselstadt, 2. Februar 2030. Mit Dirk E. hat heute der erste Vodafone-Kunde sein Mittagessen mit seiner als 3D-Hologram aus Köln zugeschalteten Ehefrau am Düsseldorfer Vodafone Campus in Echtzeit und in 8K-Auflösung genossen. Minuten zuvor überraschte er sie mit einer Einladung auf ihr Kontaktlinsen-Display. Parallel verteilte sich der liebliche Geruch eines Rosenstraußes aus einer Duftbox bei ihr im Raum, während ein 3D-Drucker in Echtzeit ein lebensechtes Abbild einer gelben ‚Amber Queen‘ auswarf. Das echtzeitbasierte, taktile Internet, über das in den letzten Jahren so viel gesprochen wurde, ist damit endlich Realität. Wir erinnern uns: Vodafone hatte Anfang 2020, also heute vor zehn Jahren, erstmals einen holografischen Anruf und ein haptisches Rugby-Tackling über 5G demonstriert. Die Grundlage für das virtuelle und nahezu reale Beisammensein von Dirk E. und seiner Ehefrau im Büro des Vodafone Campus 2030 sind blitzschnelle Netze, die Datenübertragungen von mindestens 100 Gigabit pro Sekunde ermöglichen. Diese hatte Vodafone im Februar 2021 gemeinsam mit Nokia mit einer neuen Netz-Technologie erstmals erprobt und so den Weg für die heutigen Echtzeit-Anwendungen geebnet. Blicken wir zurück …

Düsseldorf/Eschborn, 2. Februar 2021. Ein Meilenstein für das Internet der nächsten Generation: Ingenieure von Vodafone und Nokia haben heute über eine einzelne optische Wellenlänge – ein Lichtstrahl, der große Datenmengen transportiert – Daten mit einer Spitzengeschwindigkeit von 100 Gigabit pro Sekunde über eine passive optische Glasfaser-Verbindung (PON) übertragen. In der Praxis sind mittels PON heutzutage Datenraten von 10 Gigabit/s möglich – selbst der nächste Entwicklungsschritt sieht nur Geschwindigkeiten von 25 Gigabit/s vor. Eine Geschwindigkeit von 100 Gigabit pro Sekunde entspricht dem gleichzeitigen Streaming von 4.000 ultrahochauflösenden Videos ohne Verzögerung oder Zwischenspeicherung.

Passive Optical Networks (PON)

erreichen in Zukunft Geschwindigkeiten von 100 Gbit/s und sind damit 10x schneller als heutige Multi-Gigabit-Netzwerke.

Den technologischen Durchbruch für die neuartige ‚Flexible PON‘-Technologie erzielten die Ingenieure im Vodafone-Labor in Eschborn in Hessen. Für den Versuchsaufbau wurde gängige Netztechnik eingesetzt. Der zehnfache Geschwindigkeitszuwachs kam durch deutlich verbesserte Fehlerkorrekturen und die Anwendung von mehreren Übertragungsverfahren (Modulation) zustande.

Bislang setzt Vodafone innerhalb seiner Next Generation Networks (NGN) auf 10-Gbit/s-PON-Verbindungen. Diese erfüllen auch in den nächsten Jahren noch die wachsenden Kapazitätsanforderungen. Bis die ‚Flexible PON‘-Technologie mit Datenraten von 100 Gigabit pro Sekunde zum Einsatz kommt, werden noch einige Jahre vergehen – Nokia und Vodafone rechnen mit einer Einführung der Technologie bis 2030.

Geschwindigkeiten von 100 Gbit/s und mehr sind beispielsweise notwendig, um holografische 3D-Anwendungen zu realisieren, die die menschlichen Sinne miteinander verbinden. Außerdem stellen sie sicher, dass immer ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht. Einsatzgebiete können das Gesundheitswesen, der Bildungsbereich, die Industrie oder der Einzelhandel sein. Aber auch als Backhaul-Anbindung für Mobilfunk-Stationen sind 100 Gbit/s-Anbindungen wichtig. Selbst im Freizeitbereich können sie für Echtzeit-Anwendungen sinnvoll sein, beispielsweise als 3D-Holograme in 8K-Auflösung. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Neben dem aktuellen Ausbau unserer Netze, behalten wir auch die Zukunft immer im Blick.

Gerhard MackCTO Vodafone Deutschland

Gerhard Mack, Technikchef von Vodafone Deutschland: „Das 100-Gbit/s-PON wird uns zukünftig helfen, unsere Netze auf Internet-Dienste vorzubereiten, die Echtzeit benötigen. Wir konzentrieren uns aber auch weiterhin auf die aktuellen Bedürfnisse unserer Kunden, wie den Ausbau unserer Breitband-Netze in ländlichen Gemeinden, die Unterstützung von Heimarbeitern und Schulen sowie die Ausstattung von intelligenten Fabriken. Die Zukunft behalten wir dabei immer im Blick.“

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Eine Frage der Unabhängigkeit

21. Januar 2021/in 5G, Infrastruktur, Innovation, Mobilfunk, Netz, Netzausbau, Sicherheit/von m2cs

Erinnern Sie sich an die ganz besonderen Momente unserer Kindheit? Jene Momente, die objektiv betrachtet ganz klein aber aus unserer unbeschwerten Kinder-Sicht riesig waren? Ich meine die Momente, wenn die Burgen aus Playmobil nach vielen Stunden des Tüftelns endlich standen. Oder jene, in denen wir zuvor über viele Stunden mühevoll eine ganze Stadt aus Lego gebaut hatten? Ich erinnere mich an viele dieser Momente – und ich erinnere mich gerne daran. Aber ich erinnere mich auch, dass es etwas gab, das mich in meiner Spiele-Welt genervt hat: So schön die Burgen aus Playmobil und so beeindruckend die Städte aus Lego auch waren: Die Bausteine und Figuren aus beiden Welten passten nicht zusammen.

Das tun sie bis heute nicht. Es gibt nicht dieses eine Verbindungsstück mit dem man Lego und Playmobil zusammenstecken kann. Ähnlich ist es heute an unseren Mobilfunk-Stationen. Die Technik verschiedener Hersteller passt nicht zusammen. Bald könnte sich das ändern. Gemeinsam mit den führenden Netzbetreibern in Europa entwickeln wir eine Antwort auf die so wichtige Frage der Unabhängigkeit in unseren Netzen. Wir arbeiten an einem Netz, gestaltet in Europa und bestückt mit den besten Bausteinen aus der ganzen Welt. Kurz: Open RAN.

Ein Standort, ein Hersteller?

Mobilfunk in Deutschland ist heute wie seinerzeit Lego und Playmobil in unseren Kinderzimmern. Zugegeben, der Vergleich braucht Fantasie. Aber er ist so schön einfach und passt gerade deshalb so gut. Auch im Mobilfunk fehlt heute das eine Verbindungsstück, dass es uns möglich macht, an einer Station Bausteine von unterschiedlichen Technologie-Herstellern zusammenzubringen. Ist ein Teil der Technik an einem Mobilfunkmast von einem Hersteller, dann muss auch ein Großteil der restlichen Technik von eben diesem sein. Die einzelnen Bausteine sind zwischen den Herstellern nicht kompatibel. Wenn wir einen bestehenden 3G- oder LTE-Standort für den neuen Mobilfunk-Standard 5G aufrüsten, dann muss die 5G-Technik bestmöglich vom selben Hersteller sein, wie die bestehende 3G- und LTE-Technik. So lässt sich heute die beste Performance erzielen. Das funktioniert gut. Aber die starren Silos grenzen die Flexibilität beim Netzausbau ein. Und die Art und Weise, wie wir auf Entwicklungen und Risiken reagieren können. Sie machen uns abhängig von wenigen Technologie-Anbietern: Ein Großteil der gesamten Netz-Technik, die heute weltweit im Einsatz ist, kommt von drei Herstellern.

Mobilfunk in Deutschland ist heute wie seinerzeit Lego und Playmobil in unseren Kinderzimmern.

Hannes AmetsreiterCEO Vodafone Deutschland

Gebaut in Europa mit der besten Technik aus der ganzen Welt

Das Verbindungsstück, das uns bislang fehlt heißt Open RAN. Dieses etwas sperrige Kürzel steht für ‚Open Radio Access Network‘. Oder eben: Ein offenes Zugangsnetz. Mit Open RAN werfen wir die Silos an unseren Funkmasten um, machen aus ihnen Baukästen für modernste Technik, an die wir alle Lieferanten andocken können. Offene Schnittstellen also, mit denen wir es Experten aus ihrem Mikrokosmos ermöglichen unsere Netze noch besser zu machen – ohne, dass sie direkt die komplette Mobil-Technik für einen Standort liefern müssen. Und noch wichtiger: Wir haben die Chance mit Open RAN unsere europäische Antwort auf die weltweite Frage der Unabhängigkeit im Netz zu formulieren. Eine Antwort, die wir in Europa entwickeln und mit den weltweit besten Argumenten unterfüttern. Eine Antwort, die rund um den Globus die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten verkleinert. Wir brauchen in Europa den Anspruch ein Netz mit der besten Technik aus der ganzen Welt zu bauen.

Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.

In der Spiel-Welt: Mehr Bausteine für buntere Welten

Zurück in unsere Kinderzimmer: Wenn wir über Open RAN sprechen, ist das so, als wenn plötzlich Bausteine und Figuren von Lego und Playmobil zusammenpassen und wir daraus eine noch größere und buntere Welt bauen können. Und noch mehr: Wir könnten sogar plötzlich zusätzliche Bausteine benutzen, die es bislang gar nicht gab. Wir hätten noch viel mehr Möglichkeiten, um unsere Spielewelt zu bauen, weil alle Steine zusammenpassen.

In der Netz-Welt: Mehr Hersteller für weniger Abhängigkeit

Open RAN macht Mobilfunk-Masten zu Baukästen für moderne Technik.

Hannes AmetsreiterCEO Vodafone Deutschland

Für unsere Mobilfunk-Stationen könnte Open RAN bedeuten: Die einzelnen technischen Bauteile, die unsere Funkmasten zu dem machen, was sie sind, können von unterschiedlichen Herstellern kommen. Denn wir können sie über eine standardisierte Schnittstelle kinderleicht zusammenstecken. Die einzelnen Bestandteile der Antennen-Technik könnten dann von unterschiedlichen Herstellern zusammengesteckt werden. Die Bausteine von denen wir dann sprechen sind dann übrigens in den seltensten Fällen physische Hardware, die vor Ort angeschraubt werden muss. Mit Open RAN werden Mobilfunk-Stationen zu Software-Schaltzentralen. Das heißt: Wir können aus der Ferne per Software-Update ein neues Betriebssystem einspielen.

Weniger Abhängigkeit

Mit dieser neuen Technik eröffnen sich in Zukunft neue Möglichkeiten. Vorneweg werden wir mit den offenen Zugangsnetzen weniger abhängig sein von einzelnen Anbietern. Sollte in irgendeiner Form die Sicherheit der Netze durch einzelne Hersteller gefährdet sein, wären wir in der Lage kurzfristig auf die Technik von anderen Herstellern umzuschalten. Ein wichtiger Schritt: Denn so wie die Netze heute aufgebaut sind, wäre der Ausbau der Technologie eines Herstellers ein Kraftakt von vielen Jahren. Das wäre kaum realisierbar, ohne dass die Netzqualität in Deutschland leiden würde.

Mehr Wettbewerb

Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.

Schließlich könnte Open RAN auch den Wettbewerb um die beste Technik in den Mobilfunk-Stationen stärken. Wenn ein Hersteller nicht mehr alle Komponenten für einen Funkmasten liefern muss, um dabei zu sein, öffnen wir die Türen auch für viele kleinere Technik-Experten. Die Innovationsfreude würde das sicher stärken.

Die europäische Antwort

Open RAN steckt noch in den Kinderschuhen. Aber ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, dass wir in Europa bei dieser Technologie früh vorne mit dabei sind. Wir alle sind gefordert unsere europäische Antwort auf die weltweite Frage der Unabhängigkeit im Netz zu formulieren.

  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.
  • Open RAN: Was das Mobilfunk-Netz mit Playmobil und Lego verbindet.

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„Unsere Gigabit-Vision wird Realität“

16. Januar 2021/in 5G, Arbeitgeber, Datenschutz, Digitales Arbeiten, Digitales Leben, Digitalisierung, Diversity, Infrastruktur, Netz, Netzausbau, Pionier, Politik & Gesellschaft, Unternehmen, Verbraucher, Zukunft/von m2cs

„Als ich vor fünf Jahren zu Vodafone gekommen bin, da fehlte in Deutschland das klare Ziel für die digitale Zukunft. Es brauchte eine Vision. Etwas worauf wir alle gemeinsam hinarbeiten. Wir haben unsere Gigabit Vision kreiert und sie wird heute immer mehr zur Realität. Damals konnte sich das kaum jemand vorstellen.“ Im Podcast ‚Die Wirtschaftsreporter‘ erinnert sich Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter an seinen Start beim Düsseldorfer Digitalisierungs-Konzern zurück und erklärt, was sich seitdem verändert hat. Mit mehr als 22 Millionen Gigabit-Anschlüssen, die Vodafone aktiviert hat, sei Deutschland mittlerweile auf der Überholspur. „Auch beim 5G Ausbau kommen die Netzbetreiber gut voran“, erklärt Ametsreiter. Die meisten 5G-Antennen gehen dabei in Nordrhein-Westfalen ans Netz.

Nachholbedarf in Schulen und Unternehmen

„Bei der Digitalisierung in Unternehmen, Behörden und Schulen bleibt aber noch viel zu tun“, führt Ametsreiter fort. „Corona war ein digitaler Weckruf. Ich stelle aber auch fest, dass es an vielen Stellen noch immer keinen digitalen Fortschritt gibt. Dabei sollte in einem Jahr jedes Unternehmen und jede Schule ausreichend Zeit gehabt haben, um auf digitale Konzepte umzustellen. Wo das nicht der der Fall ist, ist das eine schlechte Entwicklung.“

Lieblings-Emojis, Diversity und Zukunfts-Technologien

Im Podcast spricht der Vodafone Deutschland CEO auch über Diversity, seine Leidenschaft für Sport und die neusten Innovationen, an denen die Vodafone-Techniker momentan im 5G Lab arbeiten. Schließlich verrät Ametsreiter, was seine liebsten Emojis sind und was ihn persönlich am Home Office nervt.

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