Wie digital ist die Schifffahrt der Zukunft? Dieser Frage gehen Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter und Pressesprecher Tobias Krzossa auf den Grund. Antworten gibt’s in Kiel, an einer der meist befahrenen Wasserstraßen der Welt. Im Fokus: Die neue Mobilfunk-Generation 5G.
Das Projekt ‚Förde 5G‘ steht in den Startlöchern
Vodafone unterstützt in Kiel das Projekt ‚Förde 5G‘. CEO Hannes Ametsreiter unterzeichnete dafür kürzlich gemeinsam mit den Projektpartnern eine Absichtserklärung. Das Projektkonsortium von ‚Förde 5G‘, bestehend aus der Landeshauptstadt Kiel, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der AVL Deutschland GmbH, der Raytheon Anschütz GmbH, der HH-VISION, der ADDIX Internet Systems GmbH, der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG und der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH, untersucht in vier Teilprojekten unterschiedliche Anwendungsszenarien – von Testszenarien und Simulationen von 5G in der Schifffahrt über die angewandte Nutzung und Analyse von 5G-Daten für und bis hin zur 5G-basierten Steuerung einer (teil-)autonomen Fähre.
Vodafone unterstützt das Projekt als 5G-Partner. Der Digitalisierungskonzern baut an mehreren Standorten an der Innenförde die 5G-Infrastruktur, damit Sensoren, Schiffe und Menschen in Echtzeit Daten und Informationen austauschen können. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert die Konzeption des Projekts ‚Förde 5G‘, die Förderung der Umsetzung wird beantragt. ‚Förde 5G‘ ist Teil der 2018 gestarteten Initiative – „CAPTN – Clean Autonomous Public Transport Network“ der Universität Kiel.
https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png00m2cshttps://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.pngm2cs2020-08-27 06:31:232020-08-27 06:31:23Die Schifffahrt wird digital
Sie sind der nachhaltigste Transportweg in Deutschland – und schon heute umweltfreundlicher als Schiene oder Straße. Um den Güterverkehr auf dem Wasser noch wirtschaftlicher und damit zukunftsfähig zu machen, baut Vodafone auch entlang der Bundeswasserstraßen das 5G-Netz aus. Die ersten 180 5G-Antennen an 64 Standorten hat der Digitalisierungskonzern jetzt aktiviert – rund 1.000 weitere Antennen an mehr als 300 Standorten sind in den kommenden zwölf Monaten geplant. Mittelfristig soll ein dichtes 5G-Netz auch an den Bundeswasserstraßen entstehen. „Wenn Sensoren und Schiffe in Echtzeit Daten austauschen, kann der Schiffsverkehr künftig sicherer und effizienter werden“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.
Hafenlogistik und Segelsport-Veranstaltungen sollen von der neuen Mobilfunk-Technik ebenso profitieren wie die vielen Menschen, die auf Deutschlands Bundeswasserstraßen segeln, paddeln und rudern oder mit dem Motorboot unterwegs sind.
Wasserstraßen haben zentrale Bedeutung für den internationalen Güterverkehr
Das Netz der Bundeswasserstraßen in Deutschland umfasst gesamt 7.476 Kilometer Binnenwasserstraßen, von denen ca. 75 Prozent der Strecke auf Flüsse und 25 Prozent auf Kanäle entfallen. Zu den Bundeswasserstraßen zählen auch ca. 23.000 Quadratkilometer Seewasserstraßen, 450 Schleusenkammern, zwei Talsperren sowie mehr als 100 moderne öffentliche See- und Binnenhäfen. Etwa 4.800 Kilometer des Bundeswasserstraßennetzes besitzen maßgebliche Bedeutung für den internationalen Güterverkehr in Europa. Fast alle bedeutenden Industrie- und Handelszentren sowie 56 von 74 Großstadtregionen in Deutschland verfügen über eine Wasserstraßenanbindung und damit über den umweltfreundlichsten Verkehrsträger. Aktuell machen Binnenschiff-Transporte etwa zehn Prozent des gesamten Güterverkehrs in Deutschland aus.
180 5G-Antennen entlang der Wasserstraßen bereits am Netz
Damit die Binnenschifffahrt zukunftsfähig bleibt, wird die Digitalisierung immer wichtiger. Deshalb treibt Vodafone den Ausbau von 5G entlang der deutschen Wasserstraßen voran, um der Schifffahrt den Zugang zum schnellen Mobilfunknetz zu ermöglichen. Heute funken bereits rund 180 5G-Antennen an 64 Standorten entlang der Wasserstraßen mit 5G. „Die Schifffahrtsbranche war in den vergangenen Monaten eine wichtige Säule für die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Schutzkleidung. Deutschland zählt weiter zu den größten Schifffahrtsnationen der Welt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es umweltfreundliche und digitale Technologien. Schnelle Netze sind die Basis dafür“, so Ametsreiter. In den kommenden zwölf Monaten plant Vodafone die Aktivierung von rund 1.000 weiteren 5G-Antennen entlang der deutschen Wasserstraßen – an mehr als 300 Standorten.
Wie digital die Schifffahrt in Zukunft sein kann, testet Vodafone in Kiel beim Projekt ‚Förde 5G‘. Die Netz-Experten des Düsseldorfer Digitalisierungskonzerns beginnen in Kürze mit der Aktivierung der neuen Mobilfunk-Technologie am zur Innenstadt gehörenden Bereich der Kieler Innenförde. Bald sollen hier 9 5G-Antennen an drei Standorten für schnelles Netz sorgen. Künftig soll hier getestet werden, ob so beispielsweise autonome Personen-Fähren über die Gewässer fahren können – vernetzt per 5G.
https://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.png00m2cshttps://business-competence-center-dresden.de/wp-content/uploads/sites/25/2020/07/vodafone_business.pngm2cs2020-08-27 06:31:232020-08-27 06:31:23Umweltfreundlicher Gütertransport: Vodafone baut 5G-Netz für deutsche Wasserstraßen
Die Stadt Köln macht Tempo bei 5G. Oberbürgermeisterin Henriette Reker legte gemeinsam mit Vodafone, Vantage Towers sowie den Stadtwerken, der RheinEnergie AG und NetCologne den Grundstein für eine umfangreiche Zusammenarbeit beim Ausbau des hochleistungsfähigen neuen Mobilfunkstandards in der NRW-Metropole. Ein neues Modell soll den Ausbau beschleunigen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Dr. Dieter Steinkamp, dem Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke und dem Vorstandsvorsitzenden der RheinEnergie sowie Gerhard Mack, CTO von Vodafone Deutschland und Matthias Mause von Vantage Towers unterzeichnet. Kurz zuvor haben sich Mack und die Kölner Stadtkämmerin Dr. Dörte Diemert über den Dächern von Köln getroffen, um über den weiteren 5G-Ausbau zu sprechen.
Die Partner wollen den Netzausbau mit einem bundesweit einmaligen Modell schneller und kostengünstiger machen. Flächen und Gebäude der Stadt, Glasfaser und Leerrohre der NetCologne, Straßenlaternen der RheinEnergie AG und alle weiteren potentiellen Objekte, Flächen und Stadtmöbel werden an Vodafone gebündelt über einen einzigen Rahmenvertrag vermietet. Dies geht weit über gesetzliche Vorgaben hinaus und verbessert die an anderen Orten häufig langen Abstimmungsprozesse. Neben den bekannten Mobilfunk-Antennen, die entweder auf separaten Masten oder auf den Dächern von Gebäuden stehen, sollen so auch sogenannte ‚Small Cells‘ mithilfe des Modells schneller aktiviert werden – zum Beispiel an Straßenlaternen. Diese extrem kleinen 5G-Antennen machen Gigabit-Geschwindigkeiten für mobile Anwendungen auf dem Smartphone oder im Internet der Dinge möglich.
Zukunftsfähigkeit Kölns durch 5G sichern
„Mit dem Gigabit Masterplan Cologne 2025 hat die Verwaltung ein Konzept vorgelegt und der Rat einstimmig beschlossen, dass flächendeckende Gigabit-Netze mit Glasfaser im Boden und 5G in der Luft anstrebt. Die Kooperation mit Vodafone ist dabei ein wichtiger Schritt“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Bei 5G geht es weniger um noch schnelleres Surfen, sondern um Echtzeit-Daten beispielsweise in der Mobilität: gemeinsam genutzte Autos können miteinander, mit Ampeln, Ladesäulen oder auch mit Umwelt-Sensoren kommunizieren und somit den Verkehr reduzieren und klimaneutraler machen. Alles, was nicht oder nur schwer mit Glasfaser angebunden werden kann, aber dennoch sehr schnell und sicher kommunizieren muss, braucht 5G. Damit ist dieser Rollout entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Kölns.“
„Das Kölner-Modell beim 5G-Ausbau kann ein Vorzeige-Modell für Deutschland werden.”
Gerhard Mack
CTO Vodafone Deutschland
Vorzeige-Modell für den Netzausbau in Deutschland
„Die Netze in Deutschland sind gut. Aber sie sind noch nicht gut genug. Wir wollen noch besser werden und bauen schneller als jemals zuvor“, so Gerhard Mack, Technik-Chef von Vodafone Deutschland. „Der schnelle und bedarfsorientierte Ausbau von 5G funktioniert am besten in guter Zusammenarbeit mit der Politik. Das Kölner-Modell kann ein Vorzeige-Modell für Deutschland werden.“ Vodafone sucht, aktiviert und betreibt neue Mobilfunk-Standorte gemeinsam mit Vantage Towers, dem größten Funkturm-Betreiber in Europa. Durch das neue Modell soll auch der weitere LTE-Ausbau noch schneller funktionieren.
5G ist die neueste Mobilfunk-Generation. Sie erhöht die Bandbreiten im Mobilfunk und ermöglicht den Datenaustausch in Echtzeit. Menschen mit ihren Smartphones sind dann deutlich schneller im Netz unterwegs: 5G macht – je nach genutzter Frequenz – Bandbreiten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde möglich. Zum Vergleich: Das ist um ein Vielfaches schneller als die schnellsten herkömmlichen DSL-Anschlüsse. Der Download einer App funktioniert dann deutlich schneller als bislang. Zudem können noch viel mehr Menschen als bislang zeitgleich schnell und ruckelfrei mit ihrem Smartphone surfen. Der Datenaustausch in Echtzeit ist auch für die Vernetzung von Fabrikhallen wichtig, in denen das Internet der Dinge Einzug erhält.
30 weitere Antennen werden fit gemacht für 5G
Vodafone hat im vergangenen Jahr das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet. Aktuell funken mehr als 1.000 5G Antennen im Netz von Vodafone, in Großstädten ebenso wie auf dem Land. Auch in Köln gibt es an ersten Orten bereits 5G. Mit einem ersten Standort zählte Köln schon im vergangenen Jahr zu den 5G-Vorreitern in Deutschland. Aktuell funken in Köln sechs 5G-Antennen von Vodafone. In den nächsten Monaten sollen rund 30 Antennen an zehn weiteren Standorten hinzukommen. Zeitgleich geht der Ausbau von LTE weiter: Insgesamt zwölf LTE-Bauprojekte sollen die Netzkapazitäten für die Kölner zusätzlich erhöhen.
Der 5G-Ausbau in Deutschland schreitet voran. Drei Eigenschaften machen die neue Mobilfunk-Generation so besonders: sehr hohe Bandbreiten, die Datenübertragung in Echtzeit und die Möglichkeit Netze nach Maß zu schneidern. Optimiert für bestimmte Anwendungen und unabhängig von externen Einflüssen. Kurz: Network Slicing. Diese Technologie macht 5G vor allem für die Industrie extrem bedeutsam. Wieso das so ist, erklärt Vodafone Chef-Netzplaner Guido Weissbrich in 34 Sekunden. Hier ist die neue Folge Technik. Einfach. Erklärt.
Worum geht’s: In Kiel steht das Projekt ‚Förde 5G‘ in den Startlöchern. Vodafone, die Landeshauptstadt Kiel, das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unterzeichnen heute an der Kieler Innenförde eine Absichtserklärung zur Unterstützung des Projekts. Das Ziel des Gemeinschaftsprojekts mit Modellcharakter: Den Bedarf und den Nutzen von 5G in den Bereichen Autonome Personenfähre, Hafenlogistik und Segelveranstal-tungen an der Kieler Innenförde zu erforschen und praxisnah zu erproben.
Vodafone aktiviert dafür 5G entlang der Kieler Innenförde. Mit dem Echtzeit-Mobilfunk wollen die Projektpartner unter anderem erproben, ob Personenfähren künftig (teil-)autonom über die Gewässer fahren könnten. „Wenn Sensoren und Schiffe in Echtzeit Daten austauschen, kann der Schiffsverkehr künftig sicherer und effizienter werden“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Auch die Hafenlogistik und Segelsport-Veranstaltungen sollen von der neuen Mobilfunk-Technik profitieren, die Vodafone vor Ort aktiviert. Ein Projekt mit hoher Relevanz: Denn Digitalisierung wird wichtig für die Binnenschifffahrt 4.0. Deshalb nimmt auch deutschlandweit der 5G-Ausbau entlang der Wasserstraßen Fahrt auf. Mehr als 180 5G-Antennen an 64 Standorten hat Vodafone bereits aktiviert – rund 1.000 weitere Antennen an mehr als 300 Standorten sind in den kommenden zwölf Monaten geplant.
Die Kieler Innenförde bekommt 5G. Die Netz-Experten des Düsseldorfer Digitalisierungskonzerns beginnen in Kürze mit der Aktivierung der neuen Mobilfunk-Technologie am zur Innenstadt gehörenden Bereich der Kieler Innenförde. Bald sollen hier 9 5G-Antennen an drei Standorten für schnelles Netz sorgen. Künftig soll hier getestet werden, ob so beispielsweise autonome Personen-Fähren über die Gewässer fahren können – vernetzt per 5G.
„Wir wollen den Personenverkehr sicherer und effizienter machen – auf den Straßen, in der Luft und auf dem Wasser.”
Hannes Ametsreiter
CEO Vodafone Deutschland
5G lebt von echten Anwendungen
„5G lebt von echten Anwendungen, die unseren Alltag verbessern“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir wollen den Personenverkehr sicherer und effizienter machen – auf den Straßen, in der Luft und auf dem Wasser. Wenn wir Innovationen, wie beim Projekt ‚Förde 5G‘, frühzeitig erproben, bringt das langfristig einen Vorteil für die Schifffahrtsbranche in Deutschland.“
Verzögerungsfreier Datenaustausch für die Steuerung von Schiffen
In einem ersten Schritt soll beispielsweise erprobt werden, wie elektro-betriebene Personenfähren künftig mit 5G aus der Ferne gesteuert werden können. Der neue Mobilfunk-Standard kann die Steuer-Signale per Mobilfunk in Echtzeit und quasi verzögerungsfrei übertragen. Durch den ständigen Informationsaustausch per 5G könnten die Fähren für Fahrgäste künftig deutlich flexibler im Einsatz sein.
Einsatz von 5G auch in der Hafenlogistik möglich
Vom 5G-Ausbau entlang der Kieler Innenförde sollen künftig auch Sport-Fans und die lokal ansässige Wirtschaft profitieren. Die Projektpartner von ‚Förde 5G‘ wollen den Einsatz der neuen Mobilfunk-Technik beispielsweise in der Hafenlogistik erproben. Bei Sport- und Segelveranstaltungen könnte 5G Sportler auf den Segelbooten und die Fans an der Küste in Echtzeit mit Livebildern versorgen. Neben Vodafone und der Landeshauptstadt Kiel unterstützen die Christan-Albrechts-Universität Kiel, die AVL Deutschland GmbH, die Raytheon Anschütz GmbH, die ADDIX Internet Systems GmbH, die HH-Vision, die SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG und das Wissenschaftszentrum Kiel das Projekt. ‚Förde 5G‘ ist Teil der Initiative ‚CAPTN Kiel – Clean Autonomous Public Transport in Kiel‘.
5G-Ausbau entlang der Wasserstraßen nimmt Fahrt auf
Die Digitalisierung in der Schifffahrt wird immer wichtiger. Deshalb treibt Vodafone den Ausbau von 5G deutschlandweit entlang der Wasserstraßen voran, um der Schifffahrt den Zugang zum schnellen Mobilfunknetz zu ermöglichen. Heute funken bereits rund 180 5G-Antennen an 64 Standorten entlang der Wasserstraßen mit 5G. „Die Schifffahrtsbranche war in den vergangenen Monaten eine wichtige Säule für die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Schutzkleidung. Deutschland zählt weiter zu den größten Schifffahrtsnationen der Welt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es umweltfreundliche und digitale Technologien. Schnelle Netze sind die Basis dafür“, so Ametsreiter. In den kommenden zwölf Monaten plant Vodafone die Aktivierung von rund 1.000 weiteren 5G-Antennen entlang der deutschen Wasserstraßen – an mehr als 300 Standorten.
Der 5G-Ausbau in Deutschland schreitet voran. Kürzlich hat Vodafone den Technik-Mix für die fünfte Mobilfunk-Generation komplettiert und kann damit jetzt bedarfsgerecht ausbauen. Wenn über 5G gesprochen wird, dann fällt auch immer wieder der Begriff New Radio. Das meint die Luftschnittstelle zwischen Smartphone und Mobilfunk-Antenne, also der Weg, den die Daten nehmen, um von unserem Handy zur nächstgelegenen Mobilfunk-Station zu kommen. Mit 5G klappt das deutlich schneller als bislang mit LTE oder 3G. Vodafone Chef-Netzplaner Guido Weissbrich hat alles Wissenswerte dazu in weniger als 40 Sekunden zusammengefasst.
Worum geht‘s:Vodafone bringt schnelles Netz in Mecklenburg-Vorpommern bis an die Küste. In Warnemünde bei Rostock hat der Digitalisierungskonzern die ersten WLAN-Strandkörbe ans Netz gebracht. Dort, wo 1882 auch der allererste herkömmliche Strandkorb erfunden wurde. Urlauber buchen hier die Internet-Anbindung für den Tag am Strand einfach hinzu. Per WLAN-Stick stehen den Strand-Besuchern jetzt Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde zur Verfügung – ohne das eigene Datenvolumen zu belasten. Der Zugriff aufs Netz kostet für die Nutzer nur fünf Euro am Tag.
Tausende Menschen zieht es in diesen Wochen in die heimischen Urlaubsregionen. Besonders beliebt: Die Nord- und Ostseeküste mit ihren kilometerlangen Stränden. Damit die Urlauber auch am Meer in Höchstgeschwindigkeit mit ihren Smartphones surfen können, hat die Strand-Oase Treichel gemeinsam mit Vodafone jetzt die ersten WLAN-Strandkörbe ans Netz gebracht.
„Gute Infrastruktur ist ein echter Standortvorteil für Urlaubsorte.”
Hannes Ametsreiter
CEO Vodafone Deutschland
„Gute Infrastruktur ist ein echter Standortvorteil für Urlaubsorte. In Warnemünde bringen wir schnelles Netz jetzt bis an den Strand“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter bei der offiziellen Vorstellung gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Christian Pegel. „Das Pilotprojekt WLAN-Strandkorb hat großes Potenzial für den Tourismus in unserer Region. Das Seebad Warnemünde ist der Geburtsort des Strandkorbs und nun auch des WLAN-Strandkorbs. Viele Touristen werden sich über ein solches Angebot freuen. Und insbesondere für die Generation, die immer mobiler von überall arbeiten kann, rückt der Traum näher vom Arbeiten, wo andere Urlaub machen“, so Minister Pegel.
Zehn WLAN-Strandkörbe mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde
An der Strand-Oase Treichel gibt es zum Start insgesamt zehn WLAN-Strandkörbe. Besucher können einen Strandkorb mit persönlichem WLAN-Hotspot am Tag für nur fünf Euro mehr als einen herkömmlichen Strandkorb buchen. Per WLAN-Stick – nicht größer als ein Portemonnaie – kann dann die ganze Familie auf das schnelle Netz mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde zugreifen ohne das eigene Datenvolumen zu verbrauchen. Der WLAN-Stick empfängt dafür das LTE-Netz, das Vodafone vor Ort kürzlich zusätzlich modernisiert hat, und wandelt es um in eine WLAN-Infrastruktur. Die Kinder können so schnell die Urlaubsbilder mit den Freunden in den sozialen Medien teilen und die Eltern das neueste Hörbuch mit dem Smartphone streamen, um in der Sonne zu entspannen.
Zahlreiche Bauprojekte geplant: Der Ausbau in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter
Die WLAN-Strandkörbe ergänzen die insgesamt gute Netz-Infrastruktur, die Vodafone im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern für seine Kunden bereit stellt. „Die Netze sind gut, aber noch nicht gut genug. Wir wollen noch besser werden, damit wir nervige Funklöcher auch in den Regionen schließen, in denen weniger Menschen leben. Dafür bauen wir mehr als jemals zuvor“, so Ametsreiter. Mehr als 99 Prozent der Haushalte sind in Mecklenburg-Vorpommern an das schnelle LTE-Mobilfunknetz angeschlossen. Zudem hat Vodafone im Mecklenburg-Vorpommern mit dem Ausbau der neuen Mobilfunk-Generation 5G begonnen: 24 5G-Antennen an acht Standorten sind bereits live. Zum Beispiel in der Gemeinde Güstrow oder auf der Insel Usedom. An 90 Standorten geht der 5G-Ausbau hier in den nächsten zwölf Monaten weiter. Zudem sind 75 weitere LTE-Bauprojekte geplant, um auch die noch verbleibenden, nervigen LTE-Funklöcher zu schließen. Im Festnetz hat Vodafone mit dem modernen Kabel-Glasfasernetz bereits mehr als 400.000 Haushalte bereit gemacht für Gigabit-Geschwindigkeiten. Damit ist das Gigabit schon jetzt für 97 Prozent aller Haushalte, die an das Kabel-Glasfasernetz angeschlossen sind, verfügbar.
Es gibt einen Satz, den werden Sie von mir immer wieder hören: Ein Netz ist niemals fertig. Ich sage ihn deshalb immer wieder, weil er so wahr ist. In dem Moment, wo wir eine Technologie im Netz aktivieren, ist am Horizont schon die nächste in Sicht. Bei 5G war die Geschwindigkeit der Entwicklungen im ersten Jahr besonders rasant.
Als Technik-Chef von Vodafone sage ich Ihnen: Es war die aufregendste Zeit, die ich bislang beruflich erleben durfte. Mit Anwendungen, an die vor einem Jahr kaum jemand gedacht hat. Mit Erfahrungen, die wir im Alltag mit den Menschen in der Stadt und auf dem Land gemacht haben. Mit Lehren, die wir aus eben diesen Erfahrungen gezogen haben. Und mit immer neuen Technologien, die 5G künftig noch besser machen.
Damit die neue Mobilfunk-Technik künftig an jedem Ort und für jeden unserer Kunden den Nutzen bringt, den dieser sich erhofft, braucht es vor allem eins: Einen Technik-Mix, mit dem wir 5G bedarfsgerecht ausbauen. Daran haben meine Netz-Mannschaft und ich in den vergangenen Monaten hart gearbeitet. Heute machen wir unseren 5G Technik-Mix komplett – um unseren Kunden je nach Anforderungen und geografischen Gegebenheiten mit 5G genau das bieten zu können, was sie benötigen: schnelle und stabile Netze, um sämtliche Services an jedem Ort ruckelfrei und in höchster Qualität nutzen zu können. In der Industrie. In der Stadt. Und auf dem Land. Zuhause und unterwegs.
Eine Analogie: von U-Bahn, S-Bahn und Bus
Gute Infrastruktur fußt auf einer zielgenauen Netz-Planung. Es ist nicht damit getan, nach dem Motto ‚viel hilft viel‘ einfach überall Basisstationen aufzustellen und zu aktivieren. Zumindest nicht, wenn von den Basisstationen auch die Kunden profitieren sollen. Oberstes Credo einer guten Planung sollte sein: Was wird wo gebraucht? Ein Beispiel: Der öffentliche Nahverkehr. Mitten in den Großstädten, an den zentralen Hotspots, wo sich die Menschen tagtäglich tummeln, führt kaum ein Weg an unterirdischen Verbindungen vorbei. U-Bahn und Metro fahren im Minutentakt zwischen den Haltestellen. Sie sind das schnellste Mittel, damit tausende Anwohner und Berufspendler vom Bahnhof in die Innenstadt gelangen. Stadtteile und Wohnviertel sind meist per S-Bahn an die Innenstädte angebunden. Ihr Fahrplan ist nicht ganz so eng getaktet wie in der Innenstadt. Zwischen den Haltestellen liegen größere Entfernungen. Und schließlich gibt es die ländlichen Gemeinden. Die Menschen hier nutzen oft den Bus. Das ist gemütlich, zuverlässig und schnell: denn Stau gibt es hier nur selten.
Ziel: stabile und schnelle Netze für jedermann
Ähnlich ist es im Mobilfunk. Unser Netz transportiert Daten – um Menschen zu verbinden. An den Hotspots. In den Wohnvierteln. Auf dem Land. Überall dort, wo wir uns gerade aufhalten. Genau wie im öffentlichen Nahverkehr, sind die Anforderungen, die wir an den unterschiedlichen Orten ans Netz stellen verschieden. Und doch geht es im Kern immer um das gleiche: stabile und schnelle Netze, damit wir mit unseren Smartphones überall das machen können, was wir tun wollen. 5G kann und wird das möglich machen.
Ein Netz, viele Dimensionen
Der Weg dahin ist nicht einfach. Und er will gut durchdacht sein. Ich höre oft: nur was extrem hohe Bandbreiten bringt, ist 5G. Das ist falsch. Denn die Bandbreite ist nur eine Dimension, die 5G besonders macht. Eine wichtige, das steht außer Frage. Doch die anderen Dimensionen sind nicht weniger wichtig: Denn die höchsten Bandbreiten bringen nichts, wenn sie nicht bei den Menschen in den Häusern ankommen. Sie bringen erst dann einen Vorteil, wenn sie auch genutzt werden. Und schließlich bringen sie oft nur dann einen Nutzen, wenn sie in Echtzeit übertragen werden. Beim Ausbau von 5G gilt es sämtliche Dimensionen zu beachten: die Bandbreite, die Reichweite, die Latenzzeit. Und: die Zahl und die Art der Nutzer, die aufs Netz zugreifen. Denn ich nutze 5G anders als ein Roboter in der Automobil-Produktion. Dafür braucht es einen optimalen Technik-Mix. Unseren Technik-Mix komplettieren wir heute.
Drei Frequenz-Bereiche, jeweils unabkömmlich für 5G in Deutschland
Mobilfunk nutzt Funkfrequenzen, um Daten zu übertragen. Auch bei 5G. Es gibt Frequenzen, die physikalisch hoch liegen – zum Beispiel im Bereich von 3,5 Gigahertz. Das High-Band. Auf der anderen Seite gibt es niedrige Frequenzen (Low-Band) im Bereich von 700 Megahertz. Und es gibt Frequenz-Bereiche, die in der Mitte liegen, also zum Beispiel im Bereich von 1,8 Gigahertz. Das Mid-Band. Alle drei Frequenz-Bereiche werden gebraucht, um hierzulande ein optimales 5G-Netz zu bauen. Jeder Bereich ist auf seine Weise unabkömmlich. Jeder Bereich ist auf seine Weise einzigartig.
Ganz weit oben: maximale Bandbreiten für Industrie und Menschenmassen
Vor einem Jahr haben wir das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet. Heute funken rund 1.000 5G-Antennen in unserem Netz. Aus meinem Technik-Herzen kann ich Ihnen sagen: Es ist wirklich der Wahnsinn, wie schnell 5G sein kann. Aus Technik-Herzen kann ich Ihnen aber ebenfalls sagen: Das alleine wird Deutschland bei 5G nicht an die Spitze bringen. Denn 5G ist mehr als nur Bandbreite. 5G braucht auch Reichweite. Und eben diese lässt sich mit 3,5 Gigahertz-Frequenzen nur schwer erzielen. Die reichen in der Spitze bis zu einem Kilometer weit, versorgen also nur einen kleinen Bereich mit den extrem hohen Geschwindigkeiten. Um in der Analogie des Nahverkehrs zu bleiben: Die U-Bahn unter den Verkehrsmitteln, die im Minutentakt und vollbesetzt mit Menschen vom Bahnhof durch die Innenstadt rauscht. Das ist zum Beispiel im vollbesetzten Fußball-Stadion sinnvoll. Wenn in der Halbzeit 50.000 oder 60.000 Menschen zeitgleich mit ihren Smartphones im Netz unterwegs sind.
Ganz niedrig: viel Netz in jedem Haus
Raus aus dem vollbesetzten Stadion, hinaus aufs Land. In eine kleine Gemeinde. Idyllisch gelegen zwischen Feldern und weit weg vom industriellen Treiben. Dorthin, wo es zugegebenermaßen noch immer viel zu häufig nervige Funklöcher gibt. Dorthin, wo für die Einwohner der Bus das Verkehrsmittel der Wahl ist, um schnell zwischen den Gemeinden zu pendeln. Ich versichere Ihnen: Dass es hier noch immer zu viele Funklöcher gibt, weiß ich. Ich versichere Ihnen auch: Meine Technik-Mannschaft und ich arbeiten rund um die Uhr, um das zu ändern. Auch mit 5G. Die Anforderungen an unser Netz sind hier anders als im vollbesetzten Stadion. Hier werden nie so viele Menschen zeitgleich im Netz surfen und die Bandbreite untereinander ‚aufteilen‘. Hier geht es den Menschen um stabile Netze. Zuhause und unterwegs. Eine 5G-Station im 3,5 Gigahertz Bereich wäre für die Anwohner wenig hilfreich. Denn das schnelle Netz wäre nur im Ortskern verfügbar, nicht aber in jedem Haus und für jeden Anwohner.
Die 700 Megahertz-Frequenzen sind hier perfekt geeignet, um die überschaubare Anzahl der Daten schnell und sicher zu transportieren. 5G kann dann zwar ’nur‘ 200 Megabit pro Sekunde, was deutlich mehr ist als das, was viele DSL-Leitungen können. Aber sie bringen 5G zuverlässig in einen Umkreis von bis zu zehn Kilometern. Eine Station versorgt so eine ganze Gemeinde problemlos mit schnellem Netz. In jedem Straßenzug. Und mindestens genauso wichtig: in jedem Haus. Denn die niedrigen Frequenzen bringen das schnelle Netz besser in unsere Häuser hinein als die 3,5 Gigahertz-Frequenzen. Ganz ohne Antennenwald.
In der Mitte: schneller Mobilfunk für ganze Städte
Warum erzähle ich Ihnen all das? Weil wir heute unseren Technik-Mix für 5G in Deutschland komplettieren. Mit dem Frequenz-Bereich, der 5G für Kunden in und um die Städte herum optimal bereitstellt. Heute starten wir den 5G-Ausbau mit 1,8 Gigahertz Frequenzen. In Frankfurt schalten wir mit einem Schlag beinahe eine komplette Metropole live. Im sogenannten Mid-Band. Wie der Name schon sagt, liegen diese Frequenzen in der Mitte zwischen den 3,5 Gigahertz- und den 700 Megahertz-Frequenzen. Diese Frequenzen sind vergleichbar mit der S-Bahn, die häufiger als der Bus in den ländlichen Gemeinden, aber nicht ganz so oft wie die U-Bahn am Hauptbahnhof fährt. 5G bringt hier hohe Bandbreiten – mehr als 500 Megabit pro Sekunde sind möglich – damit die vielen Nutzer gut und schnell surfen können. Und das mit einer Reichweite von bis zu 3 Kilometern, die eine Station mit 5G versorgen kann. Trotz der vielen Wolkenkratzer. Trotz der vielen Menschen auf den Straßen.
Das Fundament steht: Jetzt geht’s ans Eingemachte
Mit diesem Technik-Mix wollen wir in Deutschland durchstarten. Wichtig dabei: Es gibt im Netz kein ‚Entweder oder‘. In vielen Gebieten werden wir 5G mit mehreren Frequenzen aktivieren. Denn eine gute Indoor-Abdeckung beispielsweise ist auch in Städten relevant. Mit diesem Technik-Mix werden wir in diesem Jahr 5G für mehr als 10 Millionen Menschen verfügbar machen. Auf einer Fläche von mehr als 60.000 Quadratkilometern. Zum Vergleich: Diese Fläche ist größer als unser Nachbarland, die Niederlande. Dabei wollen wir nicht einfach nur schnell sein, sondern auch immer das richtige Verkehrsmittel wählen, um die Daten bestmöglich zu transportieren. Also die 5G-Frequenzen, die den jeweils größten Nutzen für unsere Kunden bringen. Packen wir es an. Bauen wir weiter.
Worum geht’s? Frankfurt am Main ist jetzt 5G-Stadt. Vodafone schaltet in der Main-Metropole den 5G-Schalter um und aktiviert weitere 150 5G-Antennen. Das schnelle Mobilfunknetz ist in der Stadt jetzt großflächig verfügbar. Dafür nutzt Vodafone erstmals Frequenzen, die aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften optimal für die schnelle 5G-Versorgung in Großstädten geeignet sind. Das sogenannte „Mid-Band“ (1,8 Gigahertz) komplettiert den Technologie-Mix für 5G in Deutschland.
Vodafone macht Frankfurt am Main zur 5G-Stadt. Die Techniker des Digitalisierungskonzerns haben jetzt weitere 150 Mobilfunk-Antennen an mehr als 50 Standorten in der Finanzmetropole auf 5G geschaltet. Die neue Mobilunk-Generation gibt es jetzt an den meisten Orten der Stadt: Vom Main-Tower bis zum Palmengarten. Von der Goethe Universität bis zur Alten Oper. „Frankfurt kann jetzt großflächig 5G“, so Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. Vor Ort nutzt Vodafone für den 5G-Ausbau erstmals Mobilfunkfrequenzen, die sich optimal für die städtische Netzversorgung eignen. Diese 1,8 Gigahertz Frequenzen liegen im sogenannten Mid-Band.
„Frankfurt kann jetzt großflächig 5G.”
Gerhard Mack
CTO Vodafone Deutschland
Vodafone komplettiert damit als erster Netzbetreiber den Technik-Mix für 5G und kann den Netzausbau so optimal an den lokalen Anforderungen ausrichten:
Im Low-Band (700 Megahertz), um Funklöcher auf dem Land zu schließen und schnelles Netz noch besser in die Häuser zu bringen.
Im Mid-Band (1,8 Gigahertz), um Anwohner in dicht besiedelten Städten mit schnellen Netzen zu versorgen.
Im High-Band (3,5 Gigahertz), um Gigabit-Bandbreiten in Echtzeit in die Industrie und an die Orte zu bringen, wo viele tausende Menschen zeitgleich aufs Netz zugreifen – zum Beispiel in Fußballstadien oder an Bahnhöfen.
Die Datenübertragung in Echtzeit (Latenz) wird künftig mit allen drei Frequenzbereichen möglich. Das ist beispielsweise wichtig für den vernetzten Straßenverkehr, in dem sich Autos, Fahrräder und LKW per Mobilfunk gegenseitig vor Gefahren waren – auch in ländlichen Regionen.
5G im High-Band bringt Gigabit für tausende Menschen und Maschinen gleichzeitig
Im vergangenen Jahr hatte Vodafone das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet. An vereinzelten Standorten und mit den neu ersteigerten 3,5 Gigahertz-Frequenzen – also mit Frequenzen im sogenannten High-Band. Dieser Frequenzbereich bringt extrem hohe Bandbreiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde auf eine vergleichsweise kleine Fläche. Eine Mobilfunkstation versorgt so in der Spitze einen Umkreis von bis zu einem Kilometer mit 5G. Die 3,5 Gigahertz Frequenzen sind optimal geeignet, um tausende Menschen, Roboter und Maschinen gleichzeitig mit 5G zu vernetzen. Deshalb wird dieser Frequenzbereich vor allem für den Ausbau in Industriehallen und an stark frequentierten Orten genutzt. Denn Mobilfunk ist ein ’shared medium‘. Das heißt: Sämtliche Nutzer, die sich in der selben Zelle bewegen, teilen die vorhandene Bandbreite untereinander auf. Wo viele Nutzer gleichzeitig im Netz sind, sind extrem hohe Bandbreiten nötig, um für alle Nutzer sämtliche Anwendungen mit Smartphone, Tablet und Co. in höchster Qualität zu ermöglichen.
5G im Low-Band schließt Funklöcher und bringt Netz noch besser in die Häuser
Im Frühling hat Vodafone mit dem 5G-Ausbau in der Fläche begonnen. Dafür nutzen die Düsseldorfer 700 Megahertz-Frequenzen. Diese befinden sich im sogenannten Low-Band. Sie reichen deutlich weiter ins Land hinein und bringen schnelles Netz besser in die Häuser. Eine Station versorgt so einen Umkreis von bis zu zehn Kilometern mit schnellem Netz. Bandbreiten von rund 200 Megabit pro Sekunde sind realistisch. Das schließt weiße Flecken und bringt schnelles Netz dorthin, wo bislang häufig nur im Schneckentempo gesurft wurde – ohne, dass ein Antennenwald droht. Dank der Antennen-Technik ‚Dynamic Spectrum Sharing‘ verbessert Vodafone im selben Ausbauschritt auch die LTE-Abdeckung für viele tausende Nutzer auf dem Land.
„Wir komplettieren unseren Technologie-Mix für 5G in Deutschland.”
Gerhard Mack
CTO Vodafone Deutschland
5G im Mid-Band für die optimale Versorgung in Großstädten
Jetzt nimmt Vodafone erstmals auch 5G-Stationen im Mid-Band in Betrieb (1,8 Gigahertz). „Wir komplettieren unseren Technologie-Mix für 5G in Deutschland. So können wir den Ausbau optimal am Bedarf der Nutzer ausrichten. Mit hohen Frequenzen bringen wir 5G in die Industrie. Mit niedrigen Frequenzen bringen wir 5G aufs Land und noch besser in die Häuser. Und jetzt bringen wir 5G mit den mittleren Frequenzen noch stärker in die Städte“, so Mack. „Deutschland braucht den optimalen Mix aus Reichweite und Bandbreite.“ Auch hier setzt Vodafone beim Ausbau auf die intelligente Antennen-Technologie Dynamic Spectrum Sharing, sodass mit ein und demselben Ausbauschritt zeitgleich 5G und LTE-Nutzer von mehr Netz profitieren.
Den Auftakt für den 5G-Ausbau mit den 1,8 Gigahertz Frequenzen macht Vodafone heute in Frankfurt am Main. Die Netz-Techniker schalten für ihre Kunden hier heute großflächig das schnelle Mobilfunknetz frei. An mehr als 150 Antennen verteilt in der ganzen Stadt und mit Spitzengeschwindigkeiten von rund 500 Megabit pro Sekunde. „Wir bauen unser 5G-Netz kundenorientiert. Dort, wo es bislang noch immer viel zu häufig in der Leitung knackte, schließen wir Funklöcher. Dort, wo in den Fabrikhallen das Internet der Dinge wächst, bauen wir Netze nach Maß. Und dort, wo immer mehr Menschen leben und zeitgleich digitale Services mit dem Smartphone und Tablet nutzen, erhöhen wir die Bandbreiten. In Frankfurt surfen unsere Kunden jetzt vielerorts noch schneller“, so Mack. 5G gibt’s in Frankfurt für Vodafone Kunden jetzt an Standorten in sämtlichen Stadtteilen: Von Bockenheim bis Sachsenhausen. Von Bornheim bis zum Osthafen. Unter anderem funkt die neue Mobilfunk-Technik an der Alten Oper, am Ostpark, am Zoo, vielerorts am Main und im Palmengarten.
5G-Netz in Deutschland wächst
Aktuell funken rund 1.000 5G-Antennen an mehr als 350 Standorten im Vodafone Netz. Im Laufe des Jahres macht Vodafone 5G mit 8.000 Antennen für mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar. Zudem nimmt der Digitalisierungskonzern gemeinsam mit Partnern aus der Industrie sogenannte 5G Campusnetze in Betrieb. Dafür hat Vodafone kürzlich das erste skalierbare 5G-Produkt in Deutschland vorgestellt.
Vodafone Deutschland startet trotz der Coronakrise mit einer robusten Leistung ins neue Geschäftsjahr. Die Düsseldorfer steigern den Service-Umsatz im 1. Quartal durch den Unitymedia-Zukauf um 25,4% auf 2,8 Mrd. Euro verglichen zum Vorjahreszeitraum. Die beliebten Kabel-Glasfaseranschlüsse, die um 74.000 auf 8 Millionen ansteigen, sind erneut der größte Wachstumstreiber. Im Mobilfunk wächst die Anzahl der Vertragskunden um 2,9% auf 18,8 Millionen. Insgesamt funken im Vodafone-Netz damit über 53 Millionen SIM-Karten – mehr als in jedem anderen Netz in Deutschland.
„Durch unser robustes Geschäft sind wir mit einer überzeugenden Leistung ins neue Geschäftsjahr gestartet – trotz Coronakrise.”
Hannes Ametsreiter
CEO Vodafone Deutschland
„Dank der Loyalität und des Vertrauens unserer Kunden in unsere zuverlässigen Netze sind wir bisher gut durch die Coronakrise gekommen. Durch unser robustes Geschäft konnten wir mit einer überzeugenden Leistung ins neue Geschäftsjahr starten. Die Zeit zwischen Home-Office und Home-Schooling verdeutlicht einmal mehr: Die Menschen wollen schnelle Mobilfunk- und Festnetze – und zwar im ganzen Land. Deshalb bauen wir weiter massiv aus. Allein im letzten Quartal haben wir über 1,8 Millionen zusätzliche Haushalte fit für das Gigabit aus dem Kabel gemacht“, so Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland.
Der Gesamt Service-Umsatz von Vodafone Deutschland bleibt im Vergleich zum Vorjahr stabil. Erstmals enthält das organische Umsatzwachstum den Umsatzbeitrag von Unitymedia. Erneut kommt der größte Teil des Umsatzes aus dem Festnetz-Geschäft.
Wachstumstreiber Kabel-Glasfaser: Jeder Dritte entscheidet sich für Gigabit-Anschluss
Der Service-Umsatz im Festnetz-Geschäft wächst um 2,4% auf 1,6 Milliarden Euro. Die Anzahl der Breitband-Kunden im Festnetz-Bereich inklusive Unitymedia erhöht sich im 1. Quartal um 30.000. Besonders beliebt sind die schnellen Kabel-Glasfaseranschlüsse: Die Zahl der Kabel-Neukunden inklusive Unitymedia steigt in diesem Zeitraum um 74.000, unterstützt durch die Migration von 38.000 DSL-Kunden auf schnelle Kabelanschlüsse.
Highspeed-Internet liegt im Trend: Mehr als die Hälfte der Neukunden entscheidet sich für einen Anschluss mit 400 Mbit/s oder mehr. Und jeder Dritte wählt sogar die Top-Geschwindigkeit von einem Gigabit im Download, sofern bei ihm verfügbar. Die schnellen Anschlüsse lassen auch das Datenvolumen ansteigen: Über 8 Gigabyte an Daten rauschen im Durchschnitt täglich durch den Kabel-Glasfaseranschluss eines Vodafone-Kunden.
Mit dem steigenden Datenhunger baut das Unternehmen seine Highspeed-Netze weiter aus: Die Zahl der Haushalte mit gigabitfähigem Internet-Anschluss von Vodafone steigt im letzten Quartal um 1,8 Millionen auf über 19 Millionen. Keiner baut mehr und schneller Gigabit-Anschlüsse als Vodafone. Bis 2022 will das Unternehmen nahezu zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit dem Gigabit erreichen.
Alle zwei Stunden ein Bauprojekt fertig: LTE für 80 Millionen Menschen
Vodafone gewinnt im 1. Quartal 57.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden, gestützt durch die Migration von 63.000 Unitymedia-Mobilfunkverträgen. Der Service-Umsatz im Bereich Mobilfunk sinkt im Vergleichszeitraum um -3,0% auf 1,2 Milliarden Euro. Das LTE-Netz von Vodafone erreicht über 98,6% aller Haushalte und damit über 80 Millionen Menschen in Deutschland. Dafür schließen die Techniker alle zwei Stunden ein Mobilfunk-Bauprojekt ab – im ersten Quartal insgesamt 2.600. Zeitgleich bringen die Düsseldorfer den neuen Mobilfunk-Standard 5G in die Fläche. Grundlage sind die neuen 700 Megahertz-Frequenzen, die besonders weit ins Land und besonders tief in die Häuser hineinfunken. Bis zum Ende des Jahres will Vodafone 5G für 10 Millionen Menschen verfügbar machen.
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